Bailey · Welpe · wie alles begann

Wie alles begann Teil 1

Ich sitze hier und überlege gerade fieberhaft wo ich eigentlich anfangen will. Nun habe ich schon diesen Blog den ich mit gaaanz langen Texten füllen kann, allerdings könnte ich mit der Vorgeschichte und den Anfängen wie es zu Bailey kam auch ein ganzes Buch füllen.

Mein Freund und ich hatten uns bereits gut 1 Jahr lang auf den Einzug eines Welpen vorbereitet. Wir wussten, dass es unbedingt ein Sheltie werden soll. Zu sehr hatten wir uns in diese lernwillige, intelligente, sportliche und liebeLR (1 von 1)nswerte Rasse verliebt. Nach unzähligen Treffen mit Sheltiebesitzern und Abenden vorm PC in denen ich mich in verschiedenen Sheltieforen und Facebookgruppen informiert hatte – wurde der Plan immer konkreter. Da ich die Möglichkeit hatte im Jahr 2015 einen Teil meines Weihnachtsgeldes in Urlaub umzutauschen, um so zwei Wochen extra Urlaub zu bekommen, stand für uns fest 2015 soll es soweit sein. Für einen Welpen wollte ich nämlich 5 Wochen Urlaub am Stück nehmen.

Im Februar 2015 besuchten wir dann an einem Wochenende gleich zwei Züchter die demnächst Welpen erwarteten. Oh man war ich aufgeregt! Beide empfingen uns herzlich und noch herzlicher empfingen uns die kleinen wuscheligen Pelzkugeln namens Shelties.
Am Ende war es das Bauchgefühl, dass sich für einen der beiden Züchter entschied. Und zwar für die Zucht ‚Shelties vom Stormarner Land‚. Und nun hieß es abwarten. Noch gut einen Monat sollte es dauern bis die kleinen Welpen das Licht der Welt erblickten. Als der Zeitraum näher rückte, in dem die Babys geboren werden sollten wurde ich von Tag zu Tag hibbeliger. Die Mailbox wurde immer öfter am Tag aufgerufen und dann enttäuscht wieder geschlossen. Wieviele Welpen werden es wohl? Wieviele Weibchen und wieviele Rüden? Und welche Farben mögen
sie wohl haben?
Natürlich hattLR (1 von 1)-4en wir uns in unserer langen Planungsphase  bereits Gedanken darüber gemacht, was für ein Hund es werden soll. Wir wollten unbedingt einen Rüden und er sollte die Farbe Zobel haben. Das ist die Farbe die auch der Filmhund Lassie hat. Wir wollten optisch also den typischen Collie nur eben in Miniformat.
Während meiner Warterei wuchs der Drang andere an meiner Ungeduld teilhaben zu lassen. So meldete ich einen Account bei Instagram an mit dem Namen: Traum_vom_eigenen_Hund (der natürlich noch heute existiert!).
Nachdem ich bereits seit einem Jahr kaum noch von etwas anderem als Hunden sprach, glaubte ich Freunde, Familie und Arbeitskollegen seien so langsam überflutet worden mit dem Thema. Und ich wollte sie nicht zu sehr damit nerven. Naja ein bisschen habe ich sie sicherlich trotzdem noch genervt. Aber zu meiner Entschuldigung muss ich sagen: ich war sooo aufgeregt!
Und dann kam sie! Die Mail. DIE MAIL!
Mit zitternden Händen öffnete ich die Nachricht und laß die kurzen Zeilen:

Heute Nacht sind die Welpen geboren. Es sind 3 in der Farbe tricolour, 1 Rüde und 2 Hündinnen und 1 sable-white Hündin. Falls Sie weiterhin Interesse haben, würde ich mich freuen, wieder von Ihnen Nachricht zu erhalten.

Mein Herz schlug wie wild und sofort musste ich meinem Freund die Nachricht zeigen. Sie waren da! 4 gesunde Welpen.
Allerdings kein Rüde in unserer Wunschfarbe. Der einzige Rüde war in der Farbe tricolour (schwarz-weiß-braun). Egal! Angucken wollten wir die Kleinen trotzdem. Was gibt es denn bitte süßeres als Welpen gucken?
Wir verabredeten also ein Treffen.
Man waren die Tage lang bis zum ersten Welpenbesuch. Glaubt ihr mir das?

Als die kleinen 12 Tage alt waren sind wir morgens ins Auto gestiegen und zu der Züchterin gefahren. Zum Glück dauerte die Fahrt nur eine Stunde.

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Und da waren sie!
4 kleine Wonneproppen die in ihrer Wurfkiste lagen und schliefen. Noch durften wir sie nicht anfassen, da die Gefahr von Bakterien für die Kleinen zu groß war. Ich hätte allerdings auch einfach nur Stunden dasitzen können und sie beobachten. Die Welpen sahen aus wie kleine Wachsfiguren, da sie satt von der Muttermilch sich kaum bewegten und einfach seelenruhig schliefen. Nur hin und wieder zappelten die kleinen Beinchen als würden sie im Schlaf das Laufen üben. Einfach ein Bild für die Götter! Noch nie hatte ich so kleine Wesen gesehen.

Ich fragte die Züchterin ob von den 4 Welpen bereits welche versprochen sind und bis wann wir uns entscheiden müssten. Die Antwort überraschte mich!

Der Rüde und eine tricolour Hündin waren bereits vergeben und in den nächsten zwei Tagen würden noch zwei weitere Interessenten kommen. Mit anderen Worten: entscheiden Sie sich am besten sofort!
Sofort?! Mein Herz raste. Über ein Jahr hatte ich auf diesen Moment gewartet und nun sollten wir uns innerhalb eines Besuches für die nächsten 15 Jahre unseres Lebens entscheiden? Ich kann gar nicht beschreiben wie sich das angefühlt hat. Es war Freude, Aufregung und Ehrfurcht die dort in mir brodelten.
Die Züchterin und ihre Hunde gefielen uns von der ersten Sekunde an. Die Hunde hatten alle ein klasse Wesen und für mich stand eigentlich fest: so einen liebevollen Hund möchte ich auch!
Aber der Rüde war weg. Also blieben nur noch zwei HündinnenLR (1 von 1)-7. Eine in der Farbe tricolour und dann… Ja und dann die Hündin in unserer Wunschfarbe mit ihrem hübschen weißen Kragen.
Ich stupste meinen Freund an „Duuhuuu kannst du auch mit einer Hündin leben?“ fragte ich leise. Er sah in die Wurfkiste und dann zu mir. Ja und da stand es plötzlich fest!

Das war der Beginn von allem. Die Entscheidung fiel binnen Sekunden. „Wir entscheiden uns für die kleine Zobel farbene Hündin“ verkündete ich aufgeregt unserer Züchterin!

Wir entschieden uns für Bailey!

Hier geht es weiter –> wie alles begann Teil 2

25 Kommentare zu „Wie alles begann Teil 1

  1. Hach, immer wieder toll die Anfänge zu lesen. Ich kann genau verstehen wie du dich gefühlt hast. Ich habe eure ersten Besuche via Instagram mit verfolgt und war immer wieder gespannt wenn es hieß „morgen fahren wir sie besuchen“. Umso erstaunter bin ich, wie schnell die Zeit verging! Bailey ist so schnell so groß geworden. Ich bin ein echter Fan von ihr und von deinen Texten 🙂 Ich freue mich sehr über deinen Blog und bin gespannt weitere Blogeinträge von dir und Bailey zu lesen! 🙂

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  2. Schön das du dich für einen Blog entschieden hast. Willommen unter den Dogbloggern! Und ich bin mir sicher, dass du deinen Insta Acc nach wie vor pflegen wirst!

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

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  3. Dein Beitrag ist echt der Hammer! Ich kann echt total Mitempfinden, wie du das alles geschrieben hast.
    Wir haben uns ja ungefähr auch 1 Jahr vorher auf die Rasse festgelegt und als wir dann zum Anschauen sind gabs natürlich nur noch ein Rüden, keine Hündin mehr, wie es immer mein Traum war.
    Aber wer weiß, vielleicht wird es in der Zukunft irgendwann ein zweiten Hund geben… Wenn dann aber eine Hündin. 💕

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  4. Super schön geschrieben. Ich hab mir seit ich ein Kind bin schon immer ein Hund gewünscht. Leider passt es bei uns wegen der Arbeit nicht. Aber deine Geschichte hat mich total mitgerissen. Man konnte die Freude deutlich spüren und eure Hündin ist wirklich eine ganz Hübsche 😊

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  5. Du hast ja einen sehr schönen Blog dir da aufgebaut! Freu mich schon auf weitere Einträge!
    Eine Frage hab ich: Warum habt ihr euch anfangs auf einen Rüden festgelegt? Was habt ihr da für „Vorteile“ gesehen? Oder wars bei euch einfach ein Gefühl?
    LG Katja

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    1. Hallo Katja,

      Wir waren damals immer der Meinung, dass Rüden verspielter sind und mein Freund wollte so gern einen verspielten Hund. Naja… Da kannten wir Bailey ja noch nicht 😀 ich kenne kaum einen verspielteren Hund.

      Lg

      Jasmin

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