Fotografie · fotografieren lernen · manuelle Fotografie

Wie fotografiere ich manuell: ISO, Verschlusszeit, Blende – was ist das?

Ich schreibe hier auf meinem Blog und bei Instagram immer wieder, dass ich ausschließlich im manuellen Modus fotografiere. Das bedeutet, dass ich in keinem vorgefertigten Programm wie z.B. dem Sportmodus oder Portraitmodus (was die meisten Kameras heutzutage anbieten) fotografiere. Ich stelle alles manuell ein. Das geht mit jeder Spiegelreflexkamera und wenn ich richtig informiert bin auch mit den meisten Systemkameras (meine alte Nikon 1 konnte das zumindest). Da müsstest ihr mal in euren Handbüchern gucken, wo sich bei eurer Kamera die manuellen Einstellungen verstecken.

 

Ich fotografiere mit der Canon 700D. Bei Canon muss man oben nur das kleine Rädchen auf ‚M‘ drehen. Das M steht dabei für manuell und schon kann es losgehen!

Was stellt man alles in der manuellen Fotografie ein?

Beim manuellen Fotografieren gibt man die Blende, die ISO und die Verschlusszeit vor. Und wer noch nie etwas von diesen Begriffen gehört hat wird nun genauso verwirrt gucken wie ich damals, als ich mit dem Fotografieren angefangen habe ;). So viele neue Begriffe und dann soll man auch noch verstehen, was die einzelnen Dinge bedeuten?

von links: Verschlusszeit , Blende und ISO

Ich kann jedoch nur jedem raten, der Spaß am Fotografieren hat und das bestmögliche aus seiner Kamera herausholen möchte: Der sollte sich auf jedenfall mit diesen Begriffen beschäftigen. Ich möchte euch dabei ein wenig helfen, weshalb ich diesen Blogbeitrag erstellt habe. Ich werde euch anhand von Bildern nun die einzelnen Dinge erklären und danach heißt es für euch üben, üben, üben!

 

Verschlusszeit
 
Die Verschlusszeit ist der Zeitraum in dem der ‚Verschluss‘ offen ist und Licht auf den Sensor fällt. Die Verschlusszeit lässt sich in der Regel zwischen 30 Sekunden und 1/4000 einstellen. Dabei ist 30 Sekunden das Längste (Das Foto dauert dann auch 30 Sekunden lang) und 1/4000 das Kürzeste.
LR (1 von 2)-2.jpg
F 2, 1/500, ISO 200, 100mm

Je länger die Verschlusszeit ist, desto mehr Licht kommt auf den Sensor. Jedoch dauert das Foto auch länger und wenn sich der Hund in dieser Zeit bewegt, dann verschwimmt er auf dem Foto (das Phänomen kennt ihr vermutlich). Je kürzer also die Verschlusszeit, desto eher werden Bewegungen ‚eingefroren‘. Bei einem Portrait bewegt sich das Model in der Regel nicht so viel. Da nutze ich meistens Verschlusszeiten zwischen 1/350 und 1/500. Man kann natürlich noch längere Verschlusszeiten wählen, aber dann muss auch die eigene Hand beim Fotografieren ruhig sein oder man benutzt ein Stativ. Denn nicht nur das Bewegen des Hundes kann zu verwackelten Bildern führen, auch die zittrige Hand ist hier oft ein Grund.

 
Möchte man einen Hund in Bewegung fotografieren, sollte man mindestens eine Verschlusszeit von 1/800 nehmen. Ich pendel mich da meistens aus Sicherheitsgründen bei 1/1000 ein. Dadurch, dass die Verschlusszeit jedoch kürzer ist, hat das Licht nicht so viel Zeit auf den Sensor zu gelangen. Der Hund wird also scharf, aber das Bild wird dunkler. Nun gibt es zwei Möglichkeiten dafür zu sorgen, dass das Foto wieder eine schöne Helligkeit bekommt. Entweder man fotografiert mit einer offeneren Blende oder erhöht die ISO. Beides erkläre ich euch weiter unten.
LR (1 von 1)-9.jpg
F 2.2,  1/800, ISO 400, 100mm
 

Aber vorher noch ein kleiner Hinweis von mir, bevor nun alle die Kamera schnappen und meinen sie haben das Allheilmittel gefunden, um rennende Tiere zu fotografieren. Ganz so einfach ist es nun doch nicht. Eine kurze Verschlusszeit ist noch lange keine Garantie, dass nun alle Lauffotos scharf werden. Dem Thema „wie schaffe ich es Hunde in Bewegung zu fotografieren“ habe ich deshalb einen ganzen Blogbeitrag gewidmet.

 

Blende

Die Blende ist das, was ich am Anfang am wenigsten verstanden habe. Wenn man sich mit der Technik der Kamera noch gar nicht auskennt klingt ohnehin alles sehr kompliziert. Ich werde trotzdem versuchen euch möglichst einfach zu erklären was die Blende ist.
Den Wert der Blende erkennt ihr in der Regel an dem Buchstaben F. Hier einmal ein paar Beispielwerte: f 2.2 ; f 3 ; f 3.5 etc.

Wenn ihr Texte zur Fotografie lest oder ihr irgendwo Bilddaten seht, dann steht dort in der Regel ein F und eine Zahl. Je kleiner diese Zahl, desto offener ist die Blende. Das klingt jetzt erst einmal widersprüchlich, aber ich verspreche euch, irgendwann geht das in Fleisch und Blut über. Je offener die Blende ist, desto mehr Licht kann auf die Linse gelangen, das bedeutet die Fotos werden unter anderem heller. Der ein oder andere von euch hat deshalb bestimmt schon einmal die Begriffe gehört wie ‚offenblendig fotografieren‘ oder ‚das Objektiv ist sehr Lichtstark‘. Beides bedeutet dasselbe. Nämlich, dass man die Blende bei seinem Objektiv weit öffnen kann.

 

LR (1 von 1)-4.jpg
F2,  1/800, ISO 400, 100mm
 
Eine große Blendenzahl wie z.B. f8 bedeutet, dass nur wenig Licht rein kommt weil die Blende stark geschlossen ist. Ähnlich wie ein Tor, dass man weit öffnet (geringe Blendenzahl) oder nur einen Spalt offen hat (große Blendenzahl). Übrigens ich dachte am Anfang immer, dass man irgendetwas am Objektiv dafür verstellen muss. Aber auch die Blendenzahl verstellt man einfach in den manuellen Einstellungen an seiner Kamera (wie genau – das ist je nach Kamera unterschiedlich). Ein weiterer Effekt bei einer offenen Blende ist die geringe Tiefenschärfe. Das heißt nur ein schmaler Bereich im Foto ist scharf. Alles davor und dahinter ist verschwommen. Das ist ein Bildlook, den ich bei meinen Fotos liebe und daher immer nutze. Viele Fragen mich, wie ich es schaffe, dass der Hintergrund so schön verschwimmt. Ehrlich gesagt: genau so! Ich fotografiere immer mit einer offenen Blende.
 
Ich benutze in der Regel eine Blende zwischen f1.8 und f2.5. Bei f1.8 kann es allerdings schon einmal passieren, dass das Objekt, was man eigentlich scharf haben möchte verschwimmt, weil man mit dem Fokus nicht richtig getroffen hat. Auch das liegt an der geringen Tiefenschärfe. Ich habe hier mal ein Beispiel für euch:
 
Schärfebereich.jpg
Im roten Bereich liegt der Schärfebereich

Aber gerade in der Wohnung ist es ja oft dunkel und damit das Bild etwas heller wird nehme ich meistens eine Blende von f1.8, damit viel Licht auf den Sensor trifft. Wie weit ihr eure Blende öffnen könnt hängt übrigens von eurem Objektiv ab (und nicht von der Kamera!). Ich fotografiere meistens mit meinem Canon EF 50mm f/1,8 (die Blende kann ich also bis f1.8 öffnen) oder ich nehme das 100mm 2,0 USM (hier kann ich die Blende bis f2,0 öffnen). Wie weit ihr die Blende öffnen könnt steht übrigens praktischerweise auf eurem Objektiv drauf. Lichtstarke Objektive sind allerdings auch ein wenig teurer als andere.

 

Blendenvergleich
links Blende 2.2 und rechts Blende 8. Das Halstuch ist übrigens von „Houndstars“

 

 

Möchtest du beispielsweise zwei Hunde aufnehmen ist es wichtig, dass diese nebeneinander sind. Denn die Tiefenschärfe kannst du dir als einen waagerechten Streifen vorstellen. Je geschlossener die Blende ist (größere Blendenzahl) desto breiter wird dieser Streifen. Bei dem folgenden Beispielfoto habe ich die Blende f3.2 genommen, da die Hunde ein wenig versetzt sind und ich trotzdem beide scharf abgebildet haben wollte.

 

LR (1 von 1)-2.jpg
F3.2, 1/200, ISO 200, 100mm

ISO

Ich finde die ISO ist von allen manuellen Einstellungen am einfachsten zu verstehen. Ganz platt gesagt: Die ISO bestimmt die Helligkeit des Bildes. Je geringer die ISO Zahl (z.B. ISO 100) desto dunkler ist das Bild. Je höher die ISO (z.B. 1600) desto heller ist das Foto. Bei einem sonnigen Tag draußen reicht in der Regel ISO 100. Ist es bewölkt muss die ISO erhöht werden, damit das Foto heller wird.
Aber Achtung! Je höher die ISO desto eher erhaltet ihr ein unschönes Rauschen im Bild. Das sind kleine Körner, die gerade in den dunklen Bildbereichen auftauchen und nicht besonders hübsch aussehen. Je besser die Kamera desto höher kann man mit der ISO gehen ohne dass es rauscht. Meine Schmerzgrenze liegt bei ISO 800. Danach rauscht mir das Foto persönlich zu stark. (Und irgendwann hilft da auch keine Bildbearbeitung mehr).
 
Ich habe mittlerweile natürlich ein Gefühl dafür bekommen welche ISO Zahl ich wann brauche. Scheint die Sonne nehme ich für Portraits ISO 100. Möchte ich Bewegungsaufnahmen machen kann es sein, dass ich trotzdem auf ISO 200 oder sogar 400 erhöhen muss.
Warum?
Wie ich oben erklärt habe, muss die Verschlusszeit kurz sein, um Bewegungen einfrieren zu können. Je kürzer jedoch die Verschlusszeit, desto kürzer auch der Moment in dem Licht auf den Sensor treffen kann: Das Bild wird also dunkler.
Um dem entgegen zu wirken kann man beispielsweise die ISO erhöhen. Oder ihr öffnet die Blende ein wenig mehr (meine ist meistens sowieso schon sehr weit geöffnet).
 
ISO Vergleich.jpg
oben links ISO 100, unten links ISO 800 und rechts: ISO 400 – die restlichen Einstellungen waren immer: F 2,2 , 1/320 Sek. 100mm bei bewölktem Wetter

 

Exifs

Exifs einer EOS 700D.pngVielleicht hat euch schon einmal jemand nach den Exifs eurer Fotos gefragt?

Das ist prinzipiell nichts anderes als die Bilddaten. Anhand dieser könnt ihr sehen wie eure Kamera eingestellt war, als das Foto aufgenommen wurde. Auch Fotos die im Automatikmodus entstanden sind haben diese Exifs. Ihr könnt euch die Bilddaten ansehen indem ihr Rechtsklick auf euer Foto macht, dann geht ihr auf Eigenschaften und dann auf Details. Dort findet ihr alle wichtigen Informationen zum Foto unter dem Punkt ‚Kamera‘.

 

 

Brennweite

 
Die Brennweite hat grundsätzlich nichts mit der manuellen Fotografie zu tun, ich halte es jedoch für wichtig, dass man weiß was das bedeutet.
Das Wort ‚zoomen‘ oder ‚ranzoomen‘ ist euch vermutlich eher ein Begriff? Zumindest habe ich das früher immer gesagt, als ich noch eine Digitalkamera hatte. Frei nach dem Motto: „Warte ich zoome mal etwas weiter ran“.
Je größer die Brennweite, desto näher sieht man nämlich das Objektiv in der Kamera. Das ist das, was wir als ‚zoomen‘ verstehen.
IMG-20151223-WA0002.jpgAuf dem Foto seht ihr das Objektiv, dass beim Kauf meiner Kamera dabei war. 18-55mm beschreibt quasi den Bereich in dem man „zommen“ kann. Je größer die Zahl, desto näher kommt man an das Objektiv ran. Möchte man zum Beispiel Vögel in der Wildnis fotografieren, dann bietet es sich an eine möglichst große Brennweite zu haben von 400mm oder mehr.
Auf jedem Objektiv steht drauf, welchen Brennweitenbereich es abdeckt. Dabei gibt es Telebrennweiten (mit denen kann man ‚ranzoomen‘) und sogenannte Festbrennweiten. Ich nutze ausschließlich Festbrennweiten. Das hat einen ganz einfachen Grund:
sie sind günstiger.
Ich liebe Lichtstarke Objektive, bei denen ich eine möglichst offene Blende nutzen kann. Aber eine Telebrennweite, die zudem noch sehr Lichtstark ist, das ist für mich leider nicht bezahlbar. Das bedeutet für mich: ich nutze nur den ‚Fußzoom‘. Ich kann an der Brennweite des Objektives also nichts ändern, deshalb muss ich mich bewegen. Das macht aber nichts. Ich habe mich an diese Art der Fotografie sehr gewöhnt. Und ich kann mittlerweile ganz gut abschätzen wie weit ich von dem Objekt weg sein muss, dass ich fotografieren will. Bei meinem 50mm kann ich natürlich dichter am Model dran sein, als bei meinem 100mm.
 
 
Zum Schluss noch ein Tipp von mir:
 
Ich weiß Bewegungsaufnahmen reizen total. Hunde oder Pferde im Rennen sehen einfach toll aus! Aber um die Einstellungen der Kamera kennen zu lernen und zu üben solltet ihr erst einmal mit den Portraits anfangen. Und wenn euer Hund nicht stillsitzt, dann tut es auch erst einmal ein Kuscheltier. Die Kamera zu bedienen ist anfangs schwer genug, sich dann auch noch, um das Model zu kümmern… ja also mich hat das anfangs zumindest sehr überfordert ;).
Außerdem solltet ihr geduldig mit euch sein. Es dauert eine Weile, bis man das System der manuellen Fotografie wirklich verstanden hat. Aber dann ist es wie Schwimmen oder Radfahren – ihr verlernt es so schnell nicht mehr.
LR (1 von 1)-3.jpg
F2, 1/400, ISO 800, 50mm

65 Kommentare zu „Wie fotografiere ich manuell: ISO, Verschlusszeit, Blende – was ist das?

  1. Schöne ausführliche Erklärung!
    Weisst du, was ich aber in deinem Blog immer so schade finde? Du hast so wunderschöne Fotos und sie sind so winzig, dass ich kaum etwas sehe….und dann will ich sie immer zum Vergrößern anklicken…und dann geht das garnicht. 😦 Stell doch deine schönen Bilder ein wenig Größer ein, das würde mich zumindest sehr freuen, weil ich sie mir sehr gerne anschaue!

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    1. Ehrlich gesagt sind sie groß eingestellt wie es geht. Zumindest die die unter einem Text sind und nicht in einen Text eingebunden. Ich wüsste auch gar nicht wie ich sie über WordPress größer einstellen könnte. Wenn ich am PC sitze finde ich die allerdings schon ziemlich groß wenn ich ehrlich bin 😅.

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    2. Die Bilder sind schon groß genug. Klickst es dann im neuen Tab an und entfernst hinten „?w=502“, das ist jetzt von WordPress so komisch gemacht. :“D

      Wobei ich gerade sehe, dass alle Bilder im Beitrag selbst unterschiedlich breit sind, die einen 502 Pixel, das andere weiter oben wiederum 490 und 708 Pixel… sieht man so beim Lesen gar nicht, ist mir nur aufgefallen, weil ich alle neu geöffnet habe! 😀

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  2. Vielen lieben Dank für den Artikel. Sehr ausführlich und ‚einfach‘ erklärt… die neue Kamera hatte ich schon gekauft nu muss ich mich dringend mal wieder damit beschäftigen…
    Wirklich sehr lesenswert.
    Liebe Grüße Alex und Micky

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  3. Ein toller Artikel! Ich experimentiere in den letzten Wochen auch viel mit den manuellen Einstellungen und finde das richtig spannend neue Ergebnisse zu erzielen. Die Programme meiner Bridgekamera sind zwar ok, aber ich habe das Gefühl manuell wesentlich mehr rausholen zu können 🙂

    Liebste Grüße!

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  4. Ich find deinen Beitrag auch super! 🙂

    Sowas interessiert mich natürlich immer, wie mit den Einstellungen gespielt wird, wobei ich eher die Ergebnisse bewunder, als zu fragen mit welchen genauen Einstellungen du gearbeitet hast. Ich bin auch lieber für Festbrennweiten. Habe mich auch schon zu sehr daran gewöhnt, einfach vor oder zurück zu gehen und nicht so „uncool“ zu zoomen! Haha.

    Liebe Grüße und schöne Weihnachten!

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  5. Super schöne Seite.Deine Beiträge gerade zur Fotografie gefallen mir super, hab sie gleich an Freunde weiter geschickt 🙂
    Bin durch google auf deine Seite gekommen weil ich was zu LR Bearbeitung gesucht habe. Wir werden dich nun verfolgen und freuen uns auf weitere tolle Beiträge und Fotos

    LG Nadine

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  6. Deine Beiträge zum Thema Fotografie sind super hilfreich, da bekomme ich gleich wieder mehr Lust!
    Ich hab eine Sony 300 Alpha, ca 4 Jahre alt. Bin mit den Fotos nicht immer sehr zufrieden, aber das kann auch an meinem Unwissen liegen (wobei ich glaube das Canon einfach besser ist) . Zahlt es sich für eine so „alte“ Kamera überhaupt noch aus neue Objektive zu kaufen oder wäre eine Überlegung über eine neue Spiegelreflex (Canon) mehr von Vorteil?
    LG Sarah von two_of_a_kind_shelties

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      1. Ich fotografiere bisher ohne 🙂 hab Canon 50D mit 70-200 4L und mir war die Sonnenblende dann zusätzlich immer „zuviel“.Aber gut zu wissen,habe bisher nix zu dem Thema wirklich gefunden 🙂
        Sei ihr auch bei Facebook vertreten? Lg Nadine

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      1. Bei mir ist das auch so. Liegt das dann an der Kamera oder an dem Objektiv? Ich habe die Canon EOS 450D und das objektiv ist EFS 18-55 mm. Bei mir wird das Bild auch immer viel zu dunkel und wenn meine Katze sich bewegt wird sie auch immer unscharf.

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      2. Das liegt in dem Fall an deinem objektiv, weil das nicht lichtstark genug ist und du keine Blende von zB 2.0 oder weniger einstellen kannst, damit mehr Licht eingefangen werden kann.
        In der Wohnung fotografiere ich aber auch ganz oft noch zusätzlich mit einem Aufsteckblitz.

        Lg

        Jasmin

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  7. Sehr gut und ausführlich erklärt! 🙂 Vielen Dank! Ich werde es so bald wie möglich mit meinem Hund ausprobieren, auch wenn ich eigentlich nur Katzen fotografiere, aber die werden wohl kaum auf mich hören und still sitzen! 😉

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  8. Ich habe schon oft gegooglet und doch irgendwie nichts verstanden, aber jetzt habe ich das Gefühl die Zusammenhänge endlich verstanden zu haben! Yeah! Vielen Danke dafür! 🙂

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  9. Wow! Auch wenn ich mich schon oft mit den Einstellungen meiner Kamera beschäftigt habe und ich mich damit auskenne, finde ich Du hast das super toll erklärt! Und auch mir nochmal richtig in die Erinnerung gerufen 🙂 ganz große Klasse!

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  10. Hallo Jasmin,
    Du erklärst das alles so schön. Ich habe zu meinem Geburtstag eine Kamera bekommen (Nikon 1 J4). Sie ist zwar nicht meine erste, aber die erste mit der ich mich so richtig beschäftige- dank dir! Ich sehe deine Bilder auf Instagram und denke bei jedem immer so „Wie macht sie das?“ Seid du diesen Blog hast verfolge ich ihn und Tatsache; Ich verstehe es! Mein Vater hat mir das mit der Blende und der ISO so oft erklärt, aber irgendwie… naja ging es nicht in mein Kopf 😀 Dank deinen Beiträgen über Fotografie komme ich der Sache schon so viel näher. Ich gehe jeden Tag mit Bella und meiner Kamera raus und übe. Deine Bilder und Erklärungen motivieren so unglaublich <3. Ich habe dir so zusagen mein Hobby zu verdanken:)
    Danke!
    Ganz Liebe Grüße
    Lena
    P.s du findest Bella (und mich) auf Instagram; @bellasbude1

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  11. Hey, ich fand diesen Blogbeitrag sehr interessant und hilfreich, endlich kann ich mit den 3 Begriffen was anfangen 🙂 Allerdings habe ich es noch nicht geschafft die Bilder so hin zu bekommen, dass der Hintergrund verschwommen ist egal was ich wie ausprobiert habe 😦 Könnte es vielleicht daran liegen das F4 das minimalste ist und es dadurch nicht so ein extremer Unterschied ist? Ich habe eine Canon Powershot SH 50 HS. Und meine 2. Frage wenn ich im Haus fotografiere ohne Blitz sind sie Bilder auch beim maximalen ISO-Wert von 6400 noch extrem dunkel :/ Hoffe du kannst mir vllt. noch den ein oder anderen Tipp geben, wenn nicht auch nicht so schlimm 😉 eine schöne Woche euch noch. 🙂

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    1. Hallo Cora,
      Du hast die Lösung deiner Probleme quasi schon angesprochen ;).
      Es liegt bei dir tatsächlich an der Blende, da du die nicht weiter aufbekommst.
      Blende 4 kann aber für eine geringe Tiefenschärfe und einen verschwommenen Hintergrund sorgen, wenn man dafür eine große Brennweite hat. ZB Brennweite 150 oder mehr. Aber wenn man nicht gerade ein entsprechendes Teleobjektiv hat, hat man meistens eine geringere Brennweite. Da hilft dann nur eine offenere Blende. Nicht umsonst fotografiere ich selten über F 2,5.
      In der Wohnung kannst du mal versuchen tagsüber, wenn die Sonne scheint, dich mit dem Rücken zum Fenster zu stellen und dann zu fotografieren. Sodass das Licht von draußen dein Objekt beleuchtet.
      Ich benutze in der Wohnung meistens einen Aufsteckblitz.
      Zu den Indoorfotos folgt morgen übrigens ein neuer Blogbeitrag :).
      Ich hoffe ich konnte dir helfen.
      Lg
      Jasmin

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  12. Hallo Jasmin und Bailey!
    Toller Beitrag und ich habe echt viel gelernt! 🙂
    Habe mir direkt die Kamera geschnappt und ein bisschen geübt 🙂

    Liebe Grüße vom Blog Emmytheflat 🙂

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  13. Wuhu, super Beitrag!
    Ich fotografiere schon ne Weile mit meiner Canon Eos 1100d und fange mehr und mehr an, mich mit manuellen Einstellungen zu beschäftigen, inspiriert durch einen Fotokurs, der mir gezeigt hat, was ich doch alles aus meiner Kamera rausholen kann.
    Trotzdem waren mir die ganzen Begriffe irgendwie immer ein Rätsel und meine Einstellungen daher immer nur ein Raten und Versuchen.
    Dank diesem Blogeintrag löst sich der Knoten in meinem Kopf langsam und ich fange an, es zu verstehen… wird auch beim 2. oder 3. Mal lesen noch nicht langweilig 🙂 Danke Jasmin!

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  14. Toller Beitrag 👌💖 der hat mir echt geholfen ! Aber eine Frage hätte ich noch . Ich habe die Kamera Nikon D5100 mit dem objektiv DX 18-55mm😊. Und aus irgenteinem Grund
    Geht dieses zb. f2 oder so nur bis f4.5 ! Wie kriege ich es denn bis f2?😅

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  15. Ich glaube du bist die erste bei der ich das eirklich verstanden hab😨 ich habe vorher sigar schon kurse mitgemacht, und was hat es gebracht?
    Nix! Danke du hast meine Foto-Welt grettet😍

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  16. Super erklärt ich habe 2 Welpen und habe schon tolle Fotos gemacht aber meist im automatischen Modus und bin über solche super Erklärungen dankbar weil ich sehr gerne Fotografiere 🙂
    Danke 🙂

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  17. Hi 🙂
    Ich habe auch die canon 700d . Ich habe gestern probiert manuell zu fotografieren , aber wenn ich die ISO nur auf 100 stelle wird mein Bild komplett weiss :/ was mache ich falsch ? :/

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  18. Danke für den super Beitrag zu dem Thema, so einen hab ich länger gesucht💓Der muss echt lang gedauert haben!😁Meine Bilder werden mit den verschieden ‚fertigen‘ Einstellungen werden schon ganz gut, aber bei manueller Fotografie hatte ich keinen wirklichen Plan. Ich habe das gleiche Problem wie Jenny bei einem Kommentar aus September! Ich habe zu Weihnachten das Tamron 70-300mm bekommen, das habe ich mal getestet und es ist wirklich super, auch für schöne (scharfe) Fotos über den ganzen riesigen Springplatz. Meine Models sind übrigens Pferde, da werde ich wohl noch ein bisschen experimentieren müssen, aber wenigstens habe ich jetzt schon mal eine gute Basis👍🏻
    LG Emily&Fürst Fleury

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    1. Ich freue mich immer sehr zu hören, wenn mein Beitrag weiter hilft. Ich habe damals auch wirklich ganz viel Zeit in ihn investiert ☺️. Ich wollte ihn so schreiben wie ich ihn damals gebraucht hätte und auch heute noch lerne ich ständig in der Fotografie dazu.

      Lg

      Jasmin

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  19. Vielen Dank für den tollen Beitrag! Er bringt Licht ins Dunkle.
    Meine Kamera liegt nach ein paar Versuchen eigentlich nur noch in der Ecke. Im Sommer zieht aber eine Welpe ein und jetzt wird es Zeit zu üben 🙂

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