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Hund und Beruf – ein unmögliches Ding?

Kann man sich trotz Beruf einen Hund anschaffen? Oder schließt ein Vollzeitjob die Haltung eines Hundes generell aus?

Nachdem für uns klar war, dass wir irgendwann einmal einen Sheltie haben möchten, stellten wir uns genau diese Frage. Mein Freund und ich waren zu diesem Zeitpunkt nämlich beide Vollzeit Berufstätig. Trotzdem war der Hundewunsch da und er wurde sogar immer stärker. Natürlich fing ich also an mir Gedanken darüber zu machen, ob ich noch mehrere Jahre auf einen Hund warten musste, bis ich mit Kind und einem Teilzeitjob zu Hause saß oder ob ich meinen Wunsch nach einem Hund jetzt schon realisieren konnte. Natürlich wollte ich mir den Traum nach einem treuen Vierbeiner aber nicht auf dessen Kosten erfüllen.

Ich stellte mir also die Frage, ob ein Hund trotz Beruf möglich war. Ich glaube ich nehme niemandem hier die Spannung weg, wenn ich verrate, dass wir eine Lösung gefunden haben ;). Immerhin wohnt jetzt bereits seit über einem Jahr Bailey bei uns. Und das obwohl wir berufstätig sind und ich behaupte einfach mal, dass Bailey trotzdem ein glücklicher Hund ist. Eigentlich wollte ich diesen Blogbeitrag auch schon vor langer Zeit schreiben. Aber während des letzten Jahres gab es bei uns berufliche Höhen und Tiefen, einschneidende Erlebnisse und Änderungen, weshalb ich diesen Beitrag noch ein wenig vor mich hin geschoben habe.

Jetzt bin ich aber bereit dazu und fange mal ganz von vorne an:

 

Geht ein Hund trotz Beruf?

 

Das Internet Freund oder Feind?

Bei mir lief regelmäßig die Suchmaschine namens Google heiß. Sei es am Pc, auf unserem I Pad oder auf meinem Handy. Immer wieder tippte ich Stichworte ein wie: Hund und Beruf, Vereinbarung Hund und Job … und so weiter. Den einen Tag laß ich Beiträge die mir Mut machten und am nächsten Tag zerschmetterten Aussagen wie „Beruf und Hund ist immer Quälerei für den Hund“ meine Zuversicht. Nein, quälen wollte ich einen Hund auf gar keinen Fall. Dann verzichtete ich lieber darauf mir meinen Wunsch zu erfüllen. Da bei uns bereits die Wunschrasse feststand und ich auch in einem entsprechendem Rasseforum angemeldet war, traute ich mich dort einmal die Frage zu stellen, wie die Mitglieder in dem Forum Beruf und Hund unter einen Hut kriegen. Oder gab es vielleicht gar keine Berufstätigen mit Sheltie?

Ich muss gestehen, dass ich ein wenig Angst hatte mit meiner Frage „zerfleischt“ zu werden. Ich hatte Szenarien vor Augen in denen mir vorgeworfen wurde, wie ich nur daran denken könnte mir einen Hund trotz Beruf anschaffen zu wollen. Aufgeregt saß ich vor meinem IPad und wartete auf die Benachrichtigung, dass mir jemand geantwortet hatte. Es dauerte gar nicht lange und die erste Antwort war da. Kurz darauf folgten sogar noch weitere! Und wurde ich beschimpft und Tierquälerin genannt? Nein im Gegenteil. Ganz viele schrieben mir, dass auch sie Berufstätig seien und erzählten mir ihren Tagesablauf. Ja, einige machten mir sogar Mut und ich fing an zu überlegen, wie unser Tagesablauf aussehen könnte. Also schnappte ich mir ein Blatt Papier und fing an mir einen Plan zu machen. Dabei kam sehr schnell eine ganz wichtige Frage auf: Wie lange kann ein Hund eigentlich alleine bleiben?

 

wie lange können Hunde allein bleiben

 

Und schon öffnete ich wieder Google und stellte dort meine Frage.

Wie lange kann ein Hund allein bleiben?

Googelt man diese Frage, dann bekommt man die unterschiedlichsten Antworten. Von 2-8 Stunden ist alles dabei. Am Ende hat es meiner Meinung nach auch ganz viel mit dem jeweiligen Hund und dem eigenen Gewissen zu tun. Mittlerweile habe ich eine ganz eigene Auffassung zu dem Thema.

Mein Leitsatz lautet:

So wenig wie möglich.

Gut, mit einem Beruf ist so wenig wie möglich schon einmal eine gewagte Aussage. Deshalb gibt es bei mir auch noch Grenzen nach oben:

Meine Grenze lautet –> Maximal 5 Stunden am Stück oder 6 Stunden mit Unterbrechung am Tag. Das kann natürlich auch ein anderer Hundebesitzer wieder ganz anders sehen. Meiner Meinung nach ist es bei genügender Auslastung (körperlich und geistig) für einen Hund in Ordnung 5 Stunden allein zu bleiben. Fragt man in Familien mit Kindern nach, in denen ein Elternteil Teilzeit berufstätig ist, sind viele Hunde sogar bis zu 6 Stunden alleine, ohne Unterbrechung. Also auch das scheint zu funktionieren.

Aber geht das überhaupt solche Zeiträume einzuhalten, wenn man einen Vollzeitjob hat? Wie bereits erwähnt, hatte ich mir Zettel und Stift geschnappt und hatte angefangen aufzuschreiben wie unser Tagesablauf derzeit aussah. Ich wollte einmal wissen, wie lange ein Hund bei uns allein bleiben müsste. Das Ergebnis war erschreckend! Laut meinen Berechnungen, müsste ein Hund bei uns gute 8 Stunden am Tag allein bleiben. Das war für mich undenkbar und einfach eine viel zu lange Zeit. Hunde sind soziale Wesen. Selbst wenn ein Hund viel schläft, braucht er doch den Kontakt zu Menschen. Ihm reicht es dabei auch, einfach nur in seiner Nähe zu dösen.

 

Hund allein lassen wie lange?

 

Also doch kein Hund?

Natürlich war das nicht das Ende unserer Planung. Immerhin gäbe es sonst auch nicht diesen Blog und Bailey hätte eine andere Familie ;). Mein Freund und ich arbeiteten beide in Firmen, in denen wir Gleitzeit hatten. Das bedeutet innerhalb eines gewissen Rahmens können wir kommen und gehen wie wir wollen, so lange wir unsere Stundenanzahl arbeiten. Das war schließlich auch unsere Lösung. Einer würde bereits so früh wie möglich zur Arbeit fahren, damit er dementsprechend früh zu Hause war und der andere würde sich morgens um unseren Hund kümmern und erst später zur Arbeit fahren. Für mittags wollten wir uns einen zuverlässigen Gassigeher suchen. Vielleicht eine Rentnerin die selber nicht die Verantwortung für einen Hund übernehmen möchte? Oder jemanden, der auch einen Hund hat und mittags ohnehin mit seinem Vierbeiner eine Runde dreht? Bevor wir uns allerdings für Bailey entschieden und einen Kaufvertrag für einen Hund unterschrieben, war es mir wichtig, bereits einen Gassigeher zu haben, dem ich sowohl meinen Hund, als auch meinen Wohnungsschlüssel anvertrauen konnte. Ich suchte bei Ebay Kleinanzeigen, in Facebookgruppen unserer Umgebung und bei Betreut.de.
Ich lernte Frederieke kennen, die sich bereiterklärte gegen einen kleinen Obolus unseren Hund mittags mitzunehmen. Ihre Wilma würde sich ganz bestimmt über etwas Gesellschaft freuen.

 

Der Alltag

Für die Anfangszeit mit Bailey hatte ich mir ganze 5 Wochen Urlaub genommen und mein Freund hatte nochmal eine Woche frei. Das bedeutete wir hatten 6 Wochen Zeit zur Eingewöhnung, zum Üben von Grundkommandos und natürlich stand auch auf dem Trainingsplan das Allein bleiben zu üben. Denn nach den 6 Wochen musste Bailey bis zu 3 Stunden am Stück allein bleiben können. Von einer Züchterin hatten wir den tollen Tipp bekommen direkt von Beginn an den Tagesablauf so zu gestalten, wie er später auch aussehen soll, wenn wir beide wieder arbeiten. Das bedeutete für uns natürlich auch im Urlaub früh aufstehen und vormittags und nachmittags nichts tun. Zumindest sich nicht mit dem kleinen Wollknäuel beschäftigen ;). Das fiel ehrlich gesagt ganz schön schwer!

 

LR (2 von 13)

 

Meine Eltern verliebten sich ganz schnell in unsere kleine Maus und meine Mama bot an zwei Mal die Woche mittags mit Bailey spazieren zu gehen. Darüber freute ich mich natürlich sehr! Da wir uns aber für einen Hund entschieden hatten und ich meine Eltern keinen Welpen aufs Auge drücken wollte, hatte ich zwar gehofft, dass meine Mama ihre Hilfe anbot, aber nicht explizit danach gefragt. Schon gar nicht hatte ich vorausgesetzt, dass meine Eltern uns groß unterstützen würden. Ich kenne meine Mama schließlich und mir zur Liebe hätte sie vermutlich sowieso „ja“ gesagt. Aber auf Dauer wäre das bestimmt nicht gut gegangen, wenn sie es nur mir zur Liebe getan hätte und nicht auch, weil sie es wollte. Aber so lief einfach alles perfekt! Die Arbeitszeiten und die Betreuung waren geregelt und Bailey blieb im Schnitt 6 Stunden am Tag mit Unterbrechung allein.

Und hätte ich diesen Beitrag vor über einem halben Jahr geschrieben, dann hätte ich jetzt einen Punkt setzen können und alles wäre toll.

 

Wenn das Leben den Plan zerstört

Ich liebe Pläne und ich mag es, wenn ich mich auf meinen geregelten Ablauf verlassen kann. Ich bin ein Gewohnheitstier und mir fällt es verdammt schwer mich umzugewöhnen. Und trotzdem passieren manchmal Dinge im Leben die alles über den Haufen werfen.

Genau so war es auch bei uns. Von heute auf Morgen verlor mein Freund seinen Job.

Keine Kinder, nicht verheiratet –> Sie müssen gehen.

Für Bailey war das natürlich toll, denn plötzlich war immer jemand zu Hause. Natürlich war das kein Dauerzustand, aber ganz so schnell findet man heutzutage leider auch nicht immer einen neuen Job. Ein halbes Jahr hat es gedauert, bis mein Freund endlich wieder einen Arbeitsvertrag unterschreiben durfte. Ich freute mich total, als er die Zusage für einen neuen Job bekam. Endlich!

Aber gleichzeitig spürte ich eine Gewisse Unruhe in mir. Wie waren wohl seine Arbeitszeiten? Und wie konnten wir das mit Bailey vereinbaren? Meine größte Sorge war, dass er feste Arbeitszeiten haben würde, die wenig Freiraum ließen. Schlimmstenfalls noch zu ganz ungünstigen Zeiten, sodass er von 8-17h außer Haus sein würde. Denn so würde auch ich mit meiner Gleitzeit an meine Grenzen stoßen.

 

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Und es kam leider wie es kommen musste. Meine größte Sorge wurde bestätigt und im Nachhinein fühle ich mich richtig schlecht, dass ich mich gar nicht mehr so doll über seine neue Arbeit freuen konnte, wie er es verdient hätte. Stattdessen stand bei mir immer Bailey im Vordergrund. Es hat mich viel Kopfzerbrechen und Tränen gekostet, bis wir uns endlich halbwegs zurechtgeschaukelt hatten. Für mich war es einfach undenkbar, dass Bailey darunter leiden sollte. Aber häufig war ich mit meinem Latein am Ende und wusste nicht weiter. An dieser Stelle muss ich einen phänomenal großen Dank an meine liebe Mama aussprechen. Ohne sie wäre ich vermutlich auch jetzt noch total verzweifelt. Früher war sie nur mittags mit Bailey spazieren und heute holt sie die kleine Maus immer wenn sie kann mittags bei uns zu Hause ab und nimmt sie zu sich. Da meine Mama eigentlich bereits in Pension ist und nur hin und wieder in einem Modegeschäft arbeitet, hat sie die Möglichkeit sich um Bailey zu kümmern. Bis auf freitags kann auch Frederieke nach wie vor mit Bailey mittags spazieren gehen und das sind dann die Tage an denen ich erst ganz spät anfange zu arbeiten, damit Bailey nicht so lange alleine ist. Zum Glück konnte ich mit meiner Firma abklären, dass ich regelmäßig auch mal erst um 10h zur Arbeit komme.

Aber es bedeutet für mich, jede Woche neu Planen und sich auf einen neuen Tagesablauf einstellen. Ohne meinen Terminkalender geht momentan gar nichts. Daran muss man sich natürlich auch erst einmal gewöhnen. Und über Zeiten in denen meine Eltern im Urlaub sind oder einmal nicht können muss ich auch erst noch nachdenken und eine geeignete Lösung finden. Ich bin mir allerdings sicher, dass wir auch das gut meistern werden!

 

Sind Hund und Beruf also generell möglich?

Hier kann ich entschieden mit einem „Jein“ antworten. Es kommt hier total auf die persönliche Situation an. Wie sind die Arbeitszeiten? Ist man alleine oder zu zweit? Hat man Unterstützung in der Familie oder im Freundeskreis? Genug Geld um eventuell einen Hundesitter zu beauftragen?

Fakt ist: Die Zeiten in denen der Mann arbeitet, das Geld heranschafft und die Frau zu Hause bleibt sind lange vorbei. Das Leben ist dafür viel zu teuer geworden und wir haben uns einen Lebenstandard angeeignet, den man meistens nur halten kann, wenn beide Personen im Haushalt arbeiten. Nur wenige Familien können sich den Luxus leisten, dass einer sich um Haus, Kinder und Hund kümmert. Ich stelle mal die These auf, dass 50-60% aller Hundehalter berufstätig sind. Einige werden das Glück haben und können von zu Hause arbeiten oder dürfen den Hund mit zur Arbeit nehmen, aber ich denke vielen wird es wie uns ergehen. Außerdem kostet ein Hund auch Geld und das muss eben auch verdient werden. Ob man aber bereit ist sein Leben umzukrempeln, Kompromisse einzugehen und seine Freizeit dem Vierbeiner zu widmen, dass ist jedem selber überlassen. Denn neben der Zeit gibt es noch viele weitere Überlegungen die man sich vor dem Hundekauf machen sollte.

Jetzt interessiert mich aber mal brennend, wie ist das bei euch und euren Fellnasen? Arbeitet ihr? Und wie habt ihr Beruf und Hund unter einen Hut gekriegt. Ich freue mich schon auf eure Kommentare :).

72 Kommentare zu „Hund und Beruf – ein unmögliches Ding?

  1. Und wie habe ich mal wieder mitgefühlt. Wir sind in der Phase, wo wir nun auf einen kleinen Welpen warten. Ich habe wahnsinnig Respekt vor der Zeit. Wie du schon schreibst, bin ich genauso ein Gewohnheitstier und das wird eine riiiesen Umstellung für mich. Auch das macht mir ein wenig Angst. Deine Ängste mit den guten und schlechten Tagen kenne ich zu gut. Bei mir geht es speziell darum, ob ich es schaffe den Welpen an die Arbeit zu gewöhnen und ob ich weiterhin der Arbeit gerecht werde. Ich darf die Fellnase nämlich mitnehmen und ich hatte den Eindruck das sich alle drauf freuen. Ich glaube nur auch das viele die Arbeit und die negativen Seiten der Weltenweit vergessen 😀 Aber wie gesagt dann gibt es Tage wo ich denke „andere haben es auch geschafft“ und somit hoffe ich, dass wir einen ganz tollen Bürohund bekommen. Bei uns wäre Gleitzeit nicht möglich und somit wäre ich 9 Stunden ca. außer Haus und mein Mann noch länger. Ich hoffe auch sehr das unsere Fellnase einmal genauso „gut“ wird, wie deine Maus. Großen Respekt dafür!! 🙂

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    1. Liebe Sandra, ich kann deine Angst total verstehen! Es war so toll, als Bailey bei uns eingezogen ist und trotzdem habe ich so 2-3 Wochen gebraucht, um mich an das neue Leben und die neue Situation zu gewöhnen, so schön es natürlich auch war mit einem Welpen. Es ist einfach plötzlich alles anders. Aber ich verspreche dir, das Gefühl geht vorbei :).
      Ich finde es super toll, wenn Hunde mit ins Büro dürfen. Leider bei uns in einem riesigen Großraumbüro, absolut keine Option.
      Ich bin mir sicher ihr schafft das und wünsche euch ganz viel Spaß mit dem Welpen.

      LG

      Jasmin

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      1. Hallo,
        auch ich wollte gerade meine jetzige Situation beschreibe, aber das hat Sandra bereits getan. Mit dem kleinen Unterschied, dass ich in einer Tierklinik arbeite und am Mittwoch meinen ersten eigenen Hund vom Züchter abhole 🙂

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  2. Also wir haben das momentan noch ganz leicht da ich 2014 mein drittes Kind bekommen habe bin ich noch zu hause. Und daher war es für uns perfekt letztes jahr im juli zu sagen ja jetzt einen Hund. Balu bekommt alles was er braucht da ich noch zu hause bin. Ja klar werde ich ende dieses Jahr vermutlich schon wieder arbeiten gehen müssen. Da aber wie schon geschrieben ich drei Kids habe davon eine die dieses Jahr erst 2 Jahre wird kann und werde ich nur halbtags arbeiten. Und das erste Jahr meiner Arbeit ist mein Mann noch immer da da die kleine maus erst nächstes Jahr im September in den Kindergarten geht. Somit muss balu erst nächstes Jahr und dann auch nur vormittags für maximal 5 std alleine bleiben. Das üben wir natürlich jetzt auch schon vormittags einkaufen ist er mal schnell 2 std alleine. Ich wollte unbedingt jetzt ein Hund da ich viel Zeit hab und mit ihm viel machen kann und die Kinder werden alle mit einbezogen. Vorallem für die ganz kleine es ist so schön zu beobachten wie die zwei groß werden. Und da ich niemanden habe der sich in der zeit um meine Tochter kümmern kann während wir in der hundeschule sind wird sie mit genommen. Die anderen hunde lernen gleich den Umgang mit Kleinkinder und Jana wird die nächste hundeflüsterin😂.

    Jetzt ist der Text doch recht lang geworden.
    (Kurz und knapp bei uns war nicht die Frage Beruf und Hund sondern Geld und Hund.) Aber das meistern wir auch ganz gut. Seit einer Woche ist balu jetzt kastriert.

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    1. Vielen Dank für deinen langen Kommentar ☺️. Ich finde es immer spannend zu sehen wie unterschiedlich die Sorgen sind. Geld war hier kein Problem, dafür die Zeit.

      Ich glaube für euch war es dann auch wirklich der richtige Zeitpunkt für einen Hund.

      Lg

      Jasmin

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  3. Puh, da war ja allerhand los bei euch. Ich kann sehr gut nachvollziehen, dass das für dich mega schwer war zu verpacken und mit sicherheit, ist es auch noch in Zukunft sehr schwer für dich, nicht zu wissen was morgen ist. Mal so im übertragenen Sinne gesagt. Mit deiner Mama hast du aber sicherlich eine super Hilfe und auch eure Gassigeherin ist eine super Lösung. Bailey wirkt auf mich in deinen Snaps immer super ausgeglichen und zufrieden, zerbrich dir nicht zu sehr den Kopf, ich denke ihr geht es absolut gut mit eurer Lösung 🙂

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    1. Danke Liebes ☺️, ja ich glaube auch, dass es in Zukunft nochmal schwer werden wird. Es wird immer Tage geben, wo ich kurzzeitig an meine Grenzen komme. Aber ich bin mir sicher, wir schaffen das.

      Lg

      Jasmin

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  4. Hallo
    Erstmal schöner Text, der auch die Schattenseiten eines Hundes zeigt.
    Meine Eltern sind leidergottes getrennt seit ich drei bin und Laika wohnt bei meinem Vater seit ich 5 bin. Damals hatte mein Papa eine Freundin, die dann letztes Jahr im Mai ihr Kind bekam. Ja, und das Leben kam wie immer GANZ anders und ich hätte nie gedacht, dass es so kommen würde:/ Hat mich sehr verändert.
    Auf jeden Fall haben mein Papa und ich dann wieder alleine gelebt. Ich wohne aber nur an den Wochenende und in den Ferien bei ihm:/
    Für Laika war das eine riesige Umstellung und sie hat jedes Mal geweint, wenn sie alleine dabei war.
    Mein Papa arbeitet übrigens in der Altenpflege und da wäre Laika sehr viel alleine, wenn meine Oma und mein Opa nicht unter uns wohnen würden.
    Falls du noch was wissen willst, kannst du gerne auf Instagram @laikastaff_ per direkt schreiben, denn das ist mir jetzt doch ein bisschen zu persönlich, es offen in den Kommentaren zu erzählen.
    LG Josi und Laika😊

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  5. Wir haben uns letzten November auch trotz Berufstätigkeit für einen Hund entschieden, allerdings haben wir uns bewusst gegen einen Welpen entschieden und einen Hund aus dem Tierschutz geholt. Casper ist jetzt tagsüber in einer Hundetagesstätte, ich bringe ihn morgens vor der Arbeit hin und hole ihn nach Feierabend wieder ab. Tagsüber ist er in einer Gruppe mit immer den selben Hunden und kann mit denen spielen, hat aber auch seine Ruhezeiten. Für meinen Freund und mich und vor allem für Casper ist das so die beste Lösung. Ich hatte Casper bisher einmal mit im Büro, aber das taugt ihm nicht so wirklich, da es zu langweilig ist 🙂

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      1. Bei unserer Tagesstätte gibt es eine Monatspauschale. Wenn man seinen Hund 5 Tage in der Woche bringt, zahlt man 180€. Ansonsten kostet der Tag 15€.
        Viele Grüße
        Jenny

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  6. Bei uns ist es so, dass ich ja noch zur Schule gehe und deswegen nicht wirklich flexibel bin. Ich muss ja das machen, was der Stundenplan sagt :((
    Wenn meine Eltern nicht flexibel genug wären und Ganztags arbeiten würden, hätten wir uns mit Sicherheit keinen Hund angeschafft.
    Mein Vater ist Kraftfahrer und ist deswegen zwar 4 Nächte sowie Montag und Mittwoch nicht zu Hause, aber ist dafür am Dienstag, Donnerstag und Freitag den ganzen Tag für Robby da.
    Für Mittwoch und Montag wird spontan entschieden. Meine Mutter richtet sich dann Montags und Mittwochs ein bisschen danach und geht dann auch später arbeiten. Zum Glück sind für mich Montag und Mittwoch auch keine 8-Stunden-Tage, so dass ich dann auch am frühen Nachmittag zu Hause bin.Wenn ich aber doch mal länger Schule habe oder meine Mutter doch eher mit arbeiten anfangen muss, dann kommt meine Oma mittags vorbei und kümmert sich um Robby.
    Oma hat sich da auch freiwillig angeboten, denn sie hat schon seit Jahren selbst mit den Gedanken gespielt, sich einen Hund anzuschaffen. Aber sie hat eben Sorge, dass der Hund nicht genug Bewegung bekommt und, dass sie ihn nicht 15 Jahre halten kann. Und da nun Robby zu unserer Familie gehört, freut sie sich schon regelrecht, wenn sie da als Hundesitterin einspringen kann.

    Robby ist somit Montag & Mittwoch maximal 6 Stunden allein und am Dienstag & Donnerstag eine Stunde (mein Vater kommt Dienstag- und Donnerstagvormittag nach Hause).

    Jetzt ist es ja ein ziemlich langer Text geworden, aber ja so ist das bei uns 🙂

    LG
    Vanessa und Robby

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  7. Ich kann das sehr gut verstehen, dass man trotz Festanstellung einen Hund haben möchte und kenne auch einige, bei denen das so gut klappt, wie bei euch. Ich würde aber immer eines zu bedenken geben: Wenn der Hund krank wird oder verletzt ist oder wenn er sonstwie Besonderheiten entwickelt, Verhaltensprobleme oder Allergien, dann bricht das ganze Konstrukt schnell zusammen. Als mein Hund seinen (ersten) Kreuzbandriss hatte, der nicht richtig gut heilte, war ich heilfroh, selbstständig und flexibel zu arbeiten – es wäre anders nicht möglich gewesen. Sie bekam z.B. Cortison, auf das sie (wie viele Hunde) mit Inkontinenz reagierte. Sie musste unbedingt alle 2 Stunden raus. Solche Dinge können immer passieren. Und dann? Es ist aus meiner Sicht wichtig, dass man für solche Situationen einen Plan B hat. Was ist, wenn der Hund operiert und danach beaufsichtigt werden muss? Was, wenn er Hundesitter nicht akzeptiert oder mit anderen Hunden ein Problem entwickelt? Oder ganz banal: Was, wenn er schlimmen Durchfall bekommt? Ist spontaner Urlaub möglich (bei Lehrern z.B. schwierig)? Ihr habt euch viele Gedanken gemacht, ich wünschte, alle wären so umsichtig, bevor sie einen Hund zu sich nehmen.

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    1. Ohja Deine Plan B Gedanken kann ich gut verstehen und die haben wir uns auch gemacht. Ich kann zum Glück in 99% der Fälle tatsächlich spontan frei nehmen und ansonsten gibt es ja noch meine Mama ☺️.

      Ich hoffe auch, dass meine Beiträge ein Grund dafür sind, dass auch andere sich vorher gut überlegen ob sie einem Hund gerecht werden können.

      Lg

      Jasmin

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  8. Hey! Unsere Hunde sind täglich 5,5-6,5 Stunden alleine. Ich finde es auch noch etwas anders, ob der Hund wirklich komplett alleine ist oder mit einem weiteren Hund 😉 Wir lassen auch immer das Radio an, dann ist es nicht so still. Und unser kleiner Hund darf immer auf einer Fensterbank liegen (so wie Katzen öfters) und unser großer Hund auf der Essbank davor. So können die zwei rausgucken, denn davor ist die Siedlungs-Einfahrt und damit immer etwas los zum beobachten…. Andere Hunde können auch wunderbar angebellt werden😂😜

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  9. Wenn das Leben einem einen Strich durch die Rechnung macht… Herje da war ja einiges bei euch los im letzten Jahr! Aber da freut man sich doch gleich mehr, dass alles ein positiven Verlauf genommen hat.

    Ich bin ja derzeit noch Studentin. Im Oktober geht mein Masterstudium los. Das heißt noch gut 2 Jahre Studenten-Leben. Ich kann im Master meine Vorlesungen auch so legen, wie es mir passt. Somit kann ich da auch ein Auge auf die Zeit der Hunde legen. Ich bin ja „alleinerziehend“ und vermeide alles über 4-5 Stunden alleine bleiben. Ivy ist aber ja aktuell mit ihren 5 Monaten sowieso noch zu jung. Bei meiner „alten“ Uni waren Hunde sogar nach Absprache mit den Professoren erlaubt. Mal sehen wie das an der neuen wird. Das wäre natürlich perfekt wenn ich mal einen langen Tag hätte.
    Was nach meinem Studium in gut 2 Jahren sein wird, weiß wohl nur das liebe Leben. Meine Wunschvorstellung ist ein Job zu dem die Hunde mitkommen oder einen Home Office Job. In meiner Branche könnte ich da sogar Glück haben. Aber man weiß ja nie. Wenn ich keine zuverlässige und verantwortungsbewusste Betreuung habe, kommt ein 40h/Wo Job für mich allerdings nicht in Frage und ich würde dann sogar über eine Teilzeit-Stelle nachdenken. Aber bis dahin dreht die Erde sich ja noch ein paar Mal.

    Ich wünsche Euch weiterhin alles Gute!
    Viele Grüße Alina & die Aussiemädchen

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  10. Ich Weiß genau wie es euch geht! Auch mir hat das Leben nach einem halben Jahr Hundebesitzerim einen krassen Strich durch die Rechnung gemacht und ohne meine Familie wäre ich ehrlich gesagt aufgeschmissen. Es kostet sehr viel Zeit und Organisation, meine Hunde unterzubekommen, aber ich liebe die beiden so sehr und kann mir ein Leben ohne sie nicht vorstellen, weshalb ich ohne zu zögern die Kompromisse gerne eingehe.
    Ich wünsche euch weiterhin alles liebe 🙂 ihr schafft das 🙂

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  11. Ich habe mich letztes Jahr fast zur selben Zeit, wie ihr euch für Bailey entschieden habt, für einen Welpen entschieden. Im Vorfeld habe ich bei meinem Arbeitgeber nachgefragt ob es eine Möglichkeit gibt Henry mit zur Arbeit zu nehmen wenn ich niemanden für ihn habe. Erst als ich das OK hatte habe ich mich nach einer Züchterin umgesehen.
    Jetzt im Alltag bringe ich ihn morgens allerdings zu meinem Vater, wo er den ganzen Tag betreut ist und dort auch seinen 17 jährigen Hundekumpel hat.
    Ich habe aber jederzeit die Möglichkeit ihn mit auf die Arbeit zu nehmen wenn meine Eltern mal im Urlaub oder verhindert sind.
    Meine Arbeitskollegen sind alle vernarrt in ihn und er wird dort immer von allen durchgeknuddelt.
    Für uns ist das die perfekte Lösung.

    LG, Pia und Henry

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  12. Ja das ist so ein Thema… Als ich mich für hope entscheiden habe (als Single), habe ich mit Chef geklärt ob sie mit in die Praxis darf. Kein Problem. Denn traf ich meinen freund, der Vollzeit arbeite. Hope kam mit mir. Ich wollte immer meinen Hund ausbilden lassen als therapiehund. Alles war gut, doch beruflich füllte ich mich dort nichtmehr wohl!! Also ging es ans Bewerbungen schreiben…. Wenig später hatte ich Glück in einer großen Institut. Dort konnte ich ins ambulant betreute wohnen mit GB und psych. Habe hope thematisiert und meine Abteilungsleiter sagte ich darf sie mitnehme dorthin wo es für die betreuten ok ist. Anfang Januar, mein Freund verlor seine Job und jetzt nach 6 Monaten gibt es was neues. Zum Glück Schichtdienst im 2 Tage Wechsel passt also relativ gut, da ich meinen Planer selber schreibe. Aber ich habe immer Angst vor was ist wenn ich mich trenne…..

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    1. Nachtrag: mittlerweile habe ich aber gemerkt das hope nicht sich wohlfühlen würde als therapiehund und habe den Plan also leider verworfen. Nehme sie nur mal zu bewegungsgruppe oder mit dem einen oder anderen Klient gemeinsamen spatziergang. Aber mehr wäre zuviel Stress für hope

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    2. Hallo liebe Sabrina,

      Bei euch ist ja auch wahnsinnig viel los gewesen seit du Hope hast!
      Aber ich bin ganz fest der Meinung, dass du es auch hinkriegen solltest, wenn die Beziehung nicht hält. Aber davon geht man ja erstmal nicht aus ☺️.

      Lg

      Jasmin

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  13. „Wir“ haben uns 2010 den Hund zusammen geholt,dann haben mein Freund und ich uns 2014 getrennt,seitdem genieße ich mein Singleleben mit Hund.Ich arbeitet 40 Stunden in einem 3* Hotel und habe das große Glück das mein Hund mich täglich zur Arbeit begleiten kann.Der Wald ist nur 5min entfernt und so geht es vor und nach der Arbeit immer dort hin.
    Aber trotzdem bleibt meine Hündin auch mal alleine wenn ich mal einkaufe,Kino etc…jedoch max 5 h . Ansonsten habe ich viele Freunde und meine Familie (Eltern,Schwestern;Großeltern) die Lilli jederzeit nehmen können.Auch meine Arbeit ist toll.Lilli musste jetzt Samstag Notoperiert werden, sie hatte einen Fremdkörper im Magen und musste von Sam. bis Montag in der Klinik bleiben und obwohl ich bereits Fr+Sa+So frei hatte,bekam ich wegen dem Notfalls sogar Montag frei von meiner Chefin . Dienstag hatten wir auch noch regulär frei und so konnte ich mich um Lilli kümmern :).

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  14. Toller Blogbeitrag! Bei mir und meiner Familie ist es so, das Livi zwischen 4 und 6 Stunden alleine bleibt. Allerdings gehe ich früh mit ihr Spazieren und laste sie geistig und körperlich aus. Nachmittags, wenn ich nach Hause komme, geht es auch nochmal raus in die Natur. Fazit: Livi ist trotz alleine bleiben glücklich🐶🐾!

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  15. Ich bin derzeit quasi „alleinerziehend“ und auch Vollzeit berufstätig.
    Meine Collie Hündin Caydin habe ich mir vor 2 Jahren mit meinem Ex-Freund gemeinsam geholt. Es war aber von Anfang an Klar, dass die Maus im Falle einer Trennung bei mir bleibt.
    Unser Alltag ist auch ziemlich durchgeplant, aber mit Hund muss er das wohl einfach sein.
    Mo – Do bin ich von 7.00 Uhr bis 16.00 Uhr und Freitag von 7.00 Uhr bis 13 Uhr im Büro.
    Dienstags & Mittwochs ist Caydin bei meiner Oma, die sie natürlich ganz schön betüddelt und Freitags ist sie allein Zuhause. Am Montag und Donnerstag ist meine Mama Vormittags als Hundesitter da und von 11 Uhr bis 16 Uhr ist sie auch wieder alleine.

    Ich habe nicht das Gefühl, dass es Caydin mit dieser Lösung schlecht geht. Das Einzige was mich nervt ist die Tatsache, dass die Oma und mein Papa ihr viel Unsinn beibringen, aber mit 23 Jahren und kinderlos bin ich definitiv noch zu jung um Teilzeit arbeiten zu gehen… 😉

    Liebe Grüße

    Anja & Caydin

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    1. Ja ich glaube man muss als hundemama häufig einen durchgeplanten Alltag haben, damit alles klappt. Und wären die doofen Rentenansprüche und der Wunsch nach einem Haus nicht, dann würde ich sofort auf Teilzeit umstellen 😄.

      Lg

      Jasmin

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  16. Ein absolut klasse Beitrag! Zunächst bin ich der Meinung wenn ein Welpe ins Haus ziehen soll, sollte man sich die Gedanken nehmen und sich selber Fragen ob er zur derzeitigen Lebenssituation passt. Es ist doch eine große Verantwortung und wenn man dann müde von der Arbeit kommt und sich sagt „Heute musst du mal zurück stecken“, hast du dem Welpen oder auch Junghund keinen gefallen getan. Ich habe so einiges in meinem Umfeld erlebt was sehr unschön war. Manchen Rassen gerecht zu werden ist nicht einfach und darüber sollte man sich lange Gedanken machen ob man es auch schafft. Das mir mal ein Aussie ins Haus zieht hätte ich nie gedacht, denn habe ich zunächst überlegt ob ich der Rasse überhaupt gerecht werde. Shari ist jedoch so Leichtführig das ich meine Entscheidung ist keinster Weise bereue. Ich hatte bisher immer das unsagbare Glück das meine Hunde überall hätten mitkommen können, jedoch stellte sich das nachdem sie erkrankt sind immer mehr ein um den Stress zu minimieren. Allein sind sie eigentlich kaum bis selten, einer ist immer da und wenn es hoch kommt dann sind sie höchstens mal 4 Stunden unter sich. Da beide recht „Anspruchslos“ sind brauche ich mir auch keine Gedanken machen ob das Haus später noch steht oder nicht.

    Dennoch finde auch ich ist alles möglich! Man sollte sich wie gesagt es nur genau überlegen bevor man sich selber eingesteht das man es mit Hund und Beruf nicht schafft und das Tier letztendlich darunter leiden muss.

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    1. Gerade deinen letzten Satz finde ich sehr wichtig! ☺️ wenn man merkt, dass es gar nicht geht, dann muss man es entweder so hinkriegen, dass es geht oder eben verzichten.
      Man tut einem Hund sonst ja keinen Gefallen.

      Vielen Dank für deinen Kommentar!

      Lg

      Jasmin

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  17. Super Beitrag!
    Ich habe mir seit ich 9 war einen Hund gewünscht, mir wurde der Wunsch nie erfüllt weil ich einfach zu klein war. Trotzdem bestand mein Wunsch weiterhin. Als wir dann 2014 zu unserem Freund in Irland fuhren hatte er drei super süße Jack Russel Welpen. Zwei Wochen lang kümmerten wir uns täglich um die Welpen. Irgendwann kam dann die Frage vom Besitzer ob wir nicht einen mitnehmen wollten… Meine Mama, obwohl sie auch als Kind den sehnlichsten Wunsch nach einem Hund hatte, war sofort dagegen, weil wir noch einen Kater haben. Wir fuhren nach Hause, doch ich gab nicht auf und brachte meine Eltern schließlich dazu zuzustimmen, mit der Bedingung selbst nachzudenken wie das mit Schule, dem Job meiner Eltern und meinem baldigen Schulabschluss funktionieren kann.
    Anfangs blieb mein Vater zuhause, da er auch mal von zuhause arbeiten kann. Mittags kam ich heim und kümmerte mich während mein Papa in die Arbeit fuhr.
    Als wir uns für Murphy entschieden, hatten wir nicht groß mit der Unterstützung von meinen Großeltern gerechnet. Doch inzwischen kommt meine Oma wöchentlich an dem Tag an dem alle am längsten weg sind , geht spazieren und wartet bis einer heimkommt. Im Schnitt ist Murphy 4-6 Stunden alleine, wobei gesagt werden muss, dass unser Kater oftmals auch zuhause ist ;). Ich habe vor kurzem mein Abitur gemacht und bin somit oft daheim.
    Ich kann sagen, dass man sich meist alles komplizierter ausmalt als es dann kommt.
    Für uns persönlich war es die richtige Entscheidung uns trotz aller Zweifel für den Hund zu entscheiden!
    Lg Lena

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  18. Hallo,
    du hast wie immer einen sehr schönen Beitrag verfasst. Zu meiner derzeitigen Situation passt der auch (fast) wirklich perfekt! Ich habe seit einer Woche einen kleinen Welpen & die Maus ist ein richtiges Energiebündel. Sie sucht sich sofort Beschäftigung, wenn ich nicht für Aktion sorge.
    Mein Freund und ich arbeiten momentan beide Schichten & wenn sich diese überschneiden, muss ‚Happy‘ auch mal ca. 3h alleine bleiben..
    Wie hast du oder ihr es gemacht, wenn du schreibst, dass ihr Vormittag und Nachmittag nichts mit ihr unternommen habt? Bzw. sie an euren Arbeitsrhythmus gewohnt ist!
    Happy würde mir in der Zeit die Bude auseinanderlegen 🙊

    Liebe Grüße
    Anke & Happy

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    1. Hi Anke, wir haben sie einfach in der Zeit ignoriert. (Außer natürlich Pippi machen). Ich habe dann also mich anderweitig beschäftigt. Sie sollte in der Zeit nur möglichst wenig Aufmerksamkeit kriegen und sich daran gewöhnen ihn der Zeit zu ruhen/ zu schlafen.

      Lg

      Jasmin

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  19. Du sprichst mir aus der Seele! Unser Traum vom Hund war auch so gross und wir haben so lange überlegt da wir beide vollzeit arbeiten!
    Aber auch wir haben es geschafft eine gute Lösung für unsere luna zu finden!
    Mein Mann fängt um 9 an zu arbeiten !Ich bin um 12 Uhr da und gehe mit ihr spazieren ! Danach ist sie von 13 bis 17 uhr alleine!klappt super und das schon seit 2 1/2 Jahren! Wir haben diesen Rhythmus sofort als wir sie bekamen übernommen!
    Wenn wir mal länger weg sind und es nicht anders planen können hilft uns meine Schwester und meine Nichte!
    Fazit: Hund und Vollzeitjob ist vereinbar aber Hilfe von aussen muß auch gewährleistet sein!

    LG silvia

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  20. Also mein Freund und ich sind auch beide voll berufstätig. Wir haben Maila Ende Februar bekommen und ich hatte in der Anfangszeit Urlaub. Meine Mum war dann immer zuhause und ich hab das Glück, dass ich in der Mittagspause nach Hause fahren kann. Jetzt nach dem Umzug ist meine Mum zwar nicht mehr im Haus, aber ich wohne jetzt im selben Ort wo ich auch arbeite und deshalb ist es mit der Mittagspause noch unproblematischer. Maila ist trotz dem alleine bleiben ein entspannter lieber Hund und nach der Arbeit steht sie im Vordergrund. Das ist ja ganz klar. 🙂

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  21. Da machst du dir ja richtig viele Gedanken!
    Ich habe mir diese Gedanken auch gemacht, damals, vor über 9 Jahren… aber ich muss sagen ich sehe es mittlerweile sehr viel lockerer. Als Alfi zu uns kam war ich gerade auf Arbeitssuche und somit daheim… bei mir hat es auch ein halbes Jahr gedauert. In diesem halben Jahr habe ich noch zuhause gewohnt. Ich war immer bei Alfi und habe das allein sein üben können. In diesem halben Jahr habe ich aber auch ein Praktikum gemacht. Da habe ich 8h arbeiten müssen. Aber ich hatte zu dieser Zeit meine Mama. Die war oft schon Mittags daheim oder konnte da eine längere Pause machen und mit Alfi kurz raus gehen.
    Dann fand ich allerdings eine Arbeit… in Jena! Das waren ca. 1,5h von meinen Eltern weg. Also nix mehr mit einer Gassi-geh-Mama. Allerdings habe ich das erste Jahr Halbtags gearbeitet. Da war Alfi dann ca. 4-5h allein. Ich hatte keinen Gassigänger, der Alfi Mittags mitnahm. Aber Alfi haben die 5h auch nicht gestört. Videoaufnahmen haben mir gezeigt, dass Alfi eigentlich nur im Körbchen lag und schlief oder mal was trank. Aber sonst nix tat.
    Nach diesem 4h Jahr begann ich in einer neuen Stelle zu arbeiten… 8h plus 30min Pause UND Webgezeigt von insgesamt 30min… macht 9h am Tag… Alfi musste allein bleiben. Ich hatte keine andere Lösung. Aber auch diese 9h verbrauchte er schlafend. Danach gibt es eine große Gassie-Runde und viiiiel Auslastung!
    Das ist bis heute so. Ich habe zwar eine neue Stelle, aber es sind immer noch 9h… Alfi ist davon zwar nur ca. 7h allein, da mein Freund später auf Arbeit geht, aber Alfi will dann gar nicht noch mal raus. Er ist es einfach so gewohnt. Ich gehe mit ihm Morgens Gassi und dann gehts ab ins Körbchen. Da bleibt er dann (trottet vielleicht mal zum Napf und auf eine andere Liegestelle) und döst. Wenn ich heim komme gehen wir eine schöne Runde.
    Alfi ist ein sehr genügsamer Hund. Sicher ist das nicht mit jeder Rasse möglich. Alfi ist ein Yorkie und kann Beides, lange Gassi-Touren, aber auch mal nur kurze Runden um den Block…
    Ich finde es gut, dass du dir da so viele Gedanken machst und es nicht auf die leichte Schulter nimmst, aber ich glaube man kann Hunden mehr zutrauen. Ich würde auch sagen, dass Alfi mit seinen manchmal 9h ein glücklicher Hund ist. 😉 Man muss ihn eben nur die restliche Zeit gut auslasten. 🙂

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    1. Ich glaube auch, dass es häufig von Hund zu Hund unterschiedlich ist :). Bei Bailey merke ich spätestens, wenn sie doch mal wieder an unsere Tapete geht, dass die Auslastung zu gering war oder die „Alleine bleib Zeit“ zu lange.

      Bailey gehört auch zu den Hunden, die das Entspannen und Ruhen erstmal lernen mussten und auch heute wird sie häufiger mal von uns ignoriert, wenn wir da sind. Damit sie lernt, dass nichts passiert.

      Für sie ist Kuscheln ja nicht so richtig attraktiv und lange Zeit bedeutete Anfassen für sie irgendwie immer Aufmerksamkeit und „hey lass uns spielen“ und Zack war sie wieder hell wach und manchmal hat es sogar etwas gedauert, bis sie sich wieder entspannt irgendwo hingelegt hat :D.
      Ich glaube stand heute würde sie nicht entspannt so lange wie Alfi allein bleiben. Ich denke für sie wäre es dann eher Stress.

      Aber ist sie morgens 4 Stunden allein, dann ist sie in der Regel sogar noch total schlaftrunken, wenn meine Mama sie abholt. Letztens ist sie nichtmal aus ihrem Bettchen aufgestanden! Also scheint sie auch zu dösen, dass beruhigt mich irgendwie :).

      Aber jetzt beobachte ich ja die Aktivität momentan mit dem tractive motion. Mal sehen, was mir das Teil verrät ;).

      Lg

      Jasmin

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      1. Alfi ist ne Schnarchnase… aber er wird am Samstag auch schon 9 Jahre! Da darf man etwas verschlafener sein. 😛 Ich denke mit der Zeit wird auch Bailey ruhiger werden. Sie ist ja noch soooo jung!

        Ich bin echt gespannt was du zu diesem Teil sagst. Meine Meinung werde ich die nächsten Tage bei uns im Blog veröffentlichen… konnte es ja schon gut testen. 😉

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      2. Der Alfi ❤ diese coole Socke hihi.
        Echt super dass ihn das nicht wirklich stört die 9h, respekt! Bei Kimo mit seinen 11 Jahren, der verlangt Mittags seinen Mittagsspaziergang :-p aber gut er ist es auch lange so gewöhnt da ich Mittags heimkomme. (und mit seiner nur 1 Niere ist das auch nicht so gut wenn er solange eine angefüllte Blase hat)
        Finde es schon sehr faszinierend wie sich die Hunde anpassen können und was Gewöhnung ausmacht.

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  22. Wow echt ein sehr interessanter toller Beitrag! Finde dass ist ein sehr wichtiges Thema bei der Entscheidung ob ein Hund einziehen soll oder nicht. Man muss sich das echt schon sehr gut überlegen, ob man dazu bereit ist sein Leben danach auszurichten.
    Als ich Kimo bekam war ich 20 und Vollzeit beschäftigt im Büro. Zu diesem Zeitpunkt wohnte ich noch daheim und nachdem meine Eltern zugesichert haben, dass sie auf Kimo aufpassen können wenn ich in der Arbeit bin, fiel die Entscheidung für den Hund.
    2 Jahre später reduzierte ich meine Stunden von Vollzeit – auf Teilzeit (25h) und eröffnete ein Nebengewerbe. Ich bot einen Gassidienst für Hundehalter an. Das ging ganz gut und ich war Mittags immer daheim bei Kimo.
    Vor 3 Jahren kündigte ich mein Nebengewerbe aufgrund eines Jobwechsels. Ich stieg um vom Büro auf Fotografie und fotografiere nun Babys im Krankenhaus. Am Anfang ging das noch alles gut wegen der Zeit, mittlerweile ist es eher stressig und ich such aktuell wieder was im Büro Teilzeit. Ich bin zwar jetzt auch nur für 30h angestellt, aber ich kann nie sagen wann ich aufhören kann, da meine Shootingtermine meistens nicht so bleiben wie ausgemacht. Denn entweder schreit das Baby oder die Mütter müssen zur Untersuchung etc. Da Kimo schon 11 Jahre alt ist wäre das nicht soooo ein Problem da er eh schon viel schläft und lange alleine bleiben kann, aber vor 2 Jahren zog mein Kooikermädel Sydney ein (und nun puschen sie sich gegenseitig hoch hahaha). Damals war ich noch in einer Beziehung und nur darum entschieden wir uns für einen 2. Hund, da ich wusste, alleine ist mir das zu stressig. Tja leider ging die Beziehung dann zu Bruch und ich stand da mit 2 Hunden. Da wir schon zusammen wohnten und er in der Wohnung blieb, zog ich kurzerhand wieder zu meinen Eltern bis ich wieder eine eigene Wohnung fand.
    Tja und somit begann eine stressige Zeit denn Sydney bleibt noch nicht soooo lange wie Kimo alleine. Dieser wiederrum ist nun auch schon wieder sturer geworden und will zwischen 12 und 14 Uhr seinen Spaziergang LOL alles nicht so leicht. Zum Glück ist meine Mama bereits in Pension und nimmt mir beide Hunde wenn ich mal länger arbeiten muss. Ansonsten wäre dies alles eher schwer machbar.
    Ich finde ja auch, mehr als 5-6h möchte ich die Hunde nicht alleine lassen müssen. Wenigstens kann von Teilzeit gut leben zumal ich nebenbei ja noch Tierfotografin bin und mir da gutes Geld dazuverdiene (hab dies als Gewerbe angemeldet). Ich möchte echt nicht mehr Vollzeit arbeiten müssen seit ich nur mehr Vormittags arbeite :-p
    Uff das ist jetzt doch etwas länger geworden als geplant *g*

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  23. Hallo liebe Jasmin,

    Nachdem ich deinen Blog schon eine Zeit lang als stille Leserin immer mal wieder besucht habe, mich jetzt aber auch endlich mal getraut habe einen eigenen anzufangen, und es schon lang überfällig scheint dir das zu sagen: es ist einfach immer wieder toll, ein neues Posting von dir zu lesen. Dass du wahnsinnig schöne Bilder machst, wird dir mit Sicherheit oft gesagt 😉 aber auch deine Texte lese ich wahnsinnig gern und auch wenn Bailey und mein Aoki wohl ziemlich verschieden scheinen, ist es doch immer wieder interessant auch andere Perspektiven kennenzulernen. Danke dafür mal.

    Beim Thema Beruf und Hund habe ich wohl das Glück, mit meiner Teilzeit Arbeit nur Vormittags im Büro eingespannt zu sein, und Nachmittags von zuhause aus arbeiten zu können. Wenn das aber nun einmal nicht mehr der Fall sein sollte… puh, beim dem Gedanken bin ich auch schon oft ins Schwitzen gekommen. Dass Vollzeit arbeiten mit Hund stressfrei und für beide Parteien gut funktioniert, kann ich mir für mich persönlich nämlich wirklich nicht vorstellen. Meinen Hund auf Dauer in eine Betreuung zu geben, wäre für mich keine Option. Dann lieber selbst etwas zurück stecken und nur 25-30 Stunden arbeiten.

    Liebe Grüße aus Österreich,
    Kristina & Aoki

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    1. Hallo liebe Kristina,

      vielen lieben Dank erst einmal für deine super lieben Worte! Das freut mich sehr, wenn ich so ein positives Feedback bekomme und es motiviert mich direkt, mich an meinen nächsten Blogbeitrag zu setzen :).

      Ich glaube, wenn ich für Bailey nie eine Betreuung gebraucht hätte und nun eine bräuchte, würde mir das auch extrem schwer fallen. Mir fällt es manchmal noch heute schwer. Immerhin gibt man auch ein Stück weit seine Erziehung und den Einfluss darauf ab.

      Lg

      Jasmin

      Gefällt 1 Person

  24. Sehr schöner Artikel, und auch die Kommentare sind schön zu lesen. Das macht sicherlich einigen Mut 🙂

    Ich kann momentan leider keinen Hund mit meinem Job verbinden, so sehnlichst mein Wunsch auch danach ist. Das liegt aber zum Großteil daran, dass ich nicht nur einen 8h Job habe (bzw. dieses Jahr sogar noch in der Ausbildung bin), sondern daran, dass ich auch ein Pferd und vier Katzen beherberge. Durch die anderen Tierchen und das Tanzen (welches ich aber jederzeit für meine Tiere aufgeben würde) bin ich neben dem Job vollkommen ausgelastet. Leider liegen Stall, Arbeit und Heimat so blöd auseinander, dass es total die Kurverei wäre, wenn ich nach der Arbeit noch meinen Hund Zuhause holen müsste, ehe ich zum Stall fahre. Da ich 17km von der Arbeit weg wohne, möchte ich auch nicht unbedingt in meiner Mittagspause nach Hause fahren müssen.

    Für mich kommt ein Hund leider erst in Frage, wenn ich entweder näher an der Arbeit wohne, den Hund mit zur Arbeit nehmen kann oder Teilzeit arbeite. Natürlich am Liebsten das letzte, aber irgendwie müssen meine Tiere und ich ja auch finanziert werden 🙂

    Ich kann mich mit dem Gedanken nur schwer anfreunden, noch einige Jahre auf einen Hund verzichten zu müssen. Dafür gehe ich allerdings schon seit einigen Jahren mehr oder minder regelmäßig mit zwei Border Collies spazieren, die dann „leihweise meine“ sind, wie die Besitzerin es mal so schön gesagt hat ♥ Und zusätzlich bekommen bei mir frisch gebackene Hundebesitzer ihre rumänischen Straßenhunde übergeben, da freut man sich auch bei jedem frisch zusammengeführten Pärchen mit, als wäre es das eigene Glück ❤

    Gefällt 1 Person

  25. Schöner Beitrag! Genau diese Gedanken kenne ich auch. 😪

    Mein Freund und ich arbeiten nunmal beide im Schichtdienst. Wobei wir das große Glück haben, dass mein Freund sich seine Arbeitspläne für die Woche selbst plant, bedeutet steht fest ich habe spätdienst von 13-21.30 nimmt er sich meist Frühschicht.

    Auch die Frage, wen lässt man in seine Wohnung als Hundesitter war nicht gerade einfach… Als wir Lenny holten war alles so einfach 3 mal die Woche war ich arbeiten und meist war mein Freund noch zu Hause oder kam relative schnell..

    Aber dann ab 01.04 wussten wir das es nochmal ganz anders sein wird. Ein Glück hat sich meine Schwester als auch die Nichte meines Freundes vorgeschlagen mit Lenny Gassi zu gehen. 2 Tage die Woche ging die Nichte nun mit ihm und falls etwas dazwischen kommt, gibt es meine Schwester oder Lenny kommt dann auch mit auf die Arbeit zu meinem Freund. Während er im Laden arbeitet, schläft Lenny im Büro als auch wenn er im Büro arbeitet…

    Ich denke irgendwie ist es immer machbar, man muss eben nur seinen eigenen kleinen Plan finden. 💕

    Gefällt 1 Person

  26. Ein wahnsinnig guter und hilfreicher Artikel!😍
    Ich finde es so toll wie sehr ihr euch um Bailey sorgt und ganz doll darauf achtet, dass sie die meiste zeit jemanden um sich hat. So etwas ist tatsächlich leider nicht selbstverständlich und ich persönlich habe schon öfters von Hunden gehört, die mehr als 10 Stunden am Tag allein bleiben oder zeitweise auch mehrere Tage. 😣 ( Meine Freundin hilft öfters im Tierheim aus) Es freut mich immer wieder zu sehrn, wie viele Menschen sich aber auch so viel Mühe geben, ihrem Hund das Leben so perfekt wie möglich zu gestalten😁
    Liebe Grüße:
    Camela

    Gefällt 1 Person

  27. Wirklich guter Artikel. Gerade beim Stöbern entdeckt!

    Vor gut 1,5 Jahren zog mein Golden Retriever Marley bei mir ein und da ich allein und Vollzeit-Angestellte bin, wäre ich gerade in der Anfangszeit ohne die Unterstützung von meiner Mama ziemlich verloren gewesen (also eigentlich nicht ich, sondern der kleine Hund, aber das ist dasselbe!). Dank Gleitzeit und kurzen Arbeitswegen bin ich einfach mittags wieder nach Hause gefahren, um eine Runde mit dem Hund zu drehen. Mittlerweile kommt Marley auch öfter mal mit ins Büro und wird von allen Kollegen geliebt oder ich arbeite mal einen Tag von Zuhause aus. Mittags treffen wir uns oft mit einer Hundebekanntschaft aus der Hundeschule und drehen größere Runden. Das bedeutet leider auch, dass jede Woche anders abläuft und ich morgens manchmal noch nicht weiß, wie der Tag eigentlich läuft. Für mich, die gerne feste Tagesabläufe hat und viele Pläne macht, ist das manchmal ziemlich anstregend. Marley ist da zum Glpck flexibler als ich.

    Liebe Grüße
    Angie + Marley

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Angie, ich bin da wie du. Am liebsten läuft bei mir auch jeder Tag gleich ab. Klappt aber leider auch nicht immer. Bailey zu liebe gehe ich aber gern den Kompromiss ein und dir geht es mit Marley ja auch so :).
      Lg
      Jasmin

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  28. Dein Blog hat mir total weiter geholfen, mein Freund und ich haben auch den Wunsch uns einen Sheltie zu holen und wir arbeiten auch beide in Vollzeit. Ich habe schon so viel gegoogelt und bin auf deinen Blog gestoßen und bin echt froh das ich ihn gefunden habe du hast mir echt Mut gemacht! Danke dafür 😊

    Liebe Grüße
    Michelle

    Gefällt mir

  29. Hallo liebe Jasmin,
    ich finde das Thema alleine bleiben für Hunde auch sehr wichtig. Als Kind bin ich mit zwei Schäferhunden aufgewachsen und da meine Mama längere Zeit in Elternzeit war mussten unsere Hunde kaum alleine bleiben.
    Als es die beiden Schäferhund nicht mehr gab wuchs bei mir sehr schnell der Wunsch wieder einen Hund haben zu wollen.
    Lange Zeit später… genaugenommen 10 Jahre danach zog erst mein erster eigener Hund ein. Ich bin zu Schulzeiten schon ehrlich genug zu mir selbst gewesen und wusste das ich momentan einem Hund noch nicht gerecht werden konnte. Als dann klar war das die Ausbildung in einem anderen Bundesland stattfinden würde und ich nur am Wochenende daheim sein werde wusste ich, dass ich noch warten werde. Auch nach der Ausbildung hat es dann nochmal drei Jahre gedauert bis ich wieder ernsthaft die Möglichkeit gesehen habe einen Hund zu halten.
    Schlussendlich zog im März 2015 eine Mischlingshündin aus dem Tierschutz bei mir ein. Ich hatte zum Anfang erst einmal sechs Wochen Urlaub um die Eingewöhnung in Ruhe zu gestalten. Das üben vom alleine bleiben war von Anfang an fester Bestandteil im Tagesablauf.
    Da ich alleine bin und im Schichtdienst arbeite gibt es bei uns nicht ‚den‘ Tagesablauf. Im Grunde genommen wird der Tagesablauf einfach um die Arbeit herum verteilt und organisiert. Meine Hündin kommt super damit zurecht täglich auch bis zu neun Stunden alleine zu bleiben. Da Hunde sowieso ein hohes Schlafpensum haben nutzt sie die Zeit dafür. Dafür gibt es davor und danach aber auch jede Menge körperliche und vor allem geistige Beschäftigung. An meinen freien Tagen bleibt sie gar nicht alleine. Zur Arbeit könnte ich sie leider nur im Auto mitnehmen… sie kennt das und schläft dort auch genauso wie daheim. Trotzdem hat sie meiner Meinung nach zu Hause mehr Ruhe und und Entspannung.
    Wir hatten mit dem lange alleine bleiben noch nie ein Problem und für den Notfall gibt es natürlich auch bei uns einen Plan B. Es ist immer hilfreich ein hundefreundliches Rentnerehepaar im Haus zu haben 😊.

    Liebe Grüße von
    Jana&Frieda

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