Allgemein · Hundeernährung

Warum bei uns neue Näpfe einzogen

Ich gehöre zu den Menschen, die alles richtig machen wollen. Ich möchte Bailey das beste und gesündeste Leben bieten, was es gibt. Aber gerade als Hundeneuling (dazu zähle ich definitiv noch) kann man gar nicht an alles denken und schon gar nicht alles wissen. Bis vor einiger Zeit habe ich mir beispielsweise auch keine Gedanken darüber gemacht, welcher Hundenapf denn nun für einen Hund gut ist. Oder ob es sogar Hundenäpfe gibt die schädlich für den geliebten Vierbeiner sein können.

Von Welpenalter an hat Bailey zwei stinknormale und günstige Metallnäpfe aus dem Futterhaus. Ich glaube in fast jedem zweiten Hundehaushalt findet man diese Exemplare. Günstig, leicht zu reinigen und sie sehen auch noch ganz passabel aus.

Hundenäpfe aus Metall

Warum wollte ich nun aber neue Näpfe?

Beschäftigt man sich mit dem Thema Barf und der Hundeernährung im Allgemeinen, dann stößt man auch auf viele andere Themen rund um die Gesundheit. In dem Blog „Lucieshundefutterblog“ habe ich einen interessanten Artikel zum Thema Hundenäpfe gelesen. Aus diesem Blogbeitrag geht hervor, dass Plastiknäpfe und Metallnäpfe nicht unbedingt die beste Wahl sind, da sie eventuell Schadstoffe absondern.
Das war einer der Gründe, der mich zum nachdenken brachte. Gerade unsere „billig Näpfe“ standen plötzlich im Verdacht ungesunde Stoffe abgeben zu können.
Ein weiterer Grund, war die Optik. Schon länger spielte ich mit dem Gedanken Bailey neue Näpfe aus Keramik oder Porzellan zu kaufen. Für den Blog mache ich schließlich häufiger mal Fotos von Baileys Essen. In einem richtig schicken Napf kommt das Futter natürlich viel besser zur Geltung. Außerdem war ich mir sicher, dass sich Keramiknäpfe auch in unserer Küche hervorragend machen würden.

Wie sehen Hundenäpfe in einer Küche aus

 
Die Suche nach den Näpfen

Also begab ich mich auf die Suche nach neuen Näpfen aus Keramik. Immer mal wieder schaute ich in Zooläden vorbei. Aber fündig bin ich dort leider nicht geworden. Die Zooläden in unserer Umgebung boten meistens keine Keramiknäpfe an. Das meiste waren Metallnäpfe und zwischendrin gesellten sich ein paar Plastiknäpfe hinzu.
Also blieb mir wie so häufig wohl nur das Internet übrig.

Nach längerer Suche stolperte ich irgendwann über die Internetseite von
ZooRoyal*. Dabei hatte ich an diesem Tag nicht einmal  im Kopf gehabt, Futternäpfe zu kaufen. Aber wie das in solchen Onlineshops immer so ist, bleibt es meistens nicht bei: „Ich will nur mal gucken“. So durchstöberte ich also die Rubrik „Näpfe“ und dann entdeckte ich diese eine wunderschöne Futterbar und verliebte mich sofort. Denn ich muss gestehen: Ich mag die sogenannten „Futterbars“ total gerne. Das sind die Näpfe die in einem (meistens etwas erhöhten) Gestell stecken. Gerade für Keramiknäpfe, die doch schneller einmal kaputt gehen können, fand ich ein Holzgestell sehr sinnvoll und außerdem natürlich sehr schick. Allerdings hatte ich im Internet bereits gelesen, dass man darauf achten sollte, dass die Futterbar nicht zu hoch ist. Muss der Hund von zu weit oben fressen, steht das im Verdacht eine Magendrehung zu begünstigen.

Aber die Futterbar von ZooRoyal erschien mir perfekt! Die Näpfe hingen so tief im Holzgestell, sodass es nach meinem Gefühl keine zu große Erhöhung gab.
Leider stimmten die Größenangaben auf der Internetseite von ZooRoyal nicht und so musste ich die erste Futterbar wieder zurückschicken. Statt den angegebenen 15cm, waren die Näpfe nur 11cm groß und somit doch zu klein für Bailey. Die zweite Futterbar in der Größe S, die ich bestellte, passt nun aber perfekt.

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Haben Näpfe aus Keramik Nachteile?

Ja, Nachteile gibt es in der Tat. Keramiknäpfe können natürlich viel schneller kaputt gehen, als ein Metall- oder Plastiknapf. Deshalb finde ich persönlich eine Futterbar praktisch. Stehen die Näpfe frei herum, ist die Bruchgefahr auf jeden Fall höher. Wobei es auch ganz tolle freistehende Keramiknäpfe gibt, die so schwer sind, dass die nicht so einfach herumgeschoben werden können.
Keramiknäpfe sind zudem ziemlich hart und es kann passieren, dass Hunde nicht gerne daraus fressen möchten, weil sie sich einmal den Zahn angestoßen haben. Andererseits habe ich schon von Hunden gehört, die einfach viel lieber aus einem Keramiknapf trinken oder fressen. Vermutlich ist da jeder Vierbeiner individuell.

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Sind wir zufrieden?

Der erste Eindruck ist wirklich top. Bailey frisst sehr gern aus ihrem neuen Napf. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sie sogar etwas mehr trinkt als vorher. Ich bin auf jeden Fall gespannt, was der Langzeittest sagt.

18 Kommentare zu „Warum bei uns neue Näpfe einzogen

  1. Ich habe ja meine Fressnäpfe auch gerade auf Keramik umgestellt und finde es viiiel angenehmer. Die Mädels trinken schon länger aus einer Glas und aus einer Keramikschale und trinken dort auch wirklich deutlich lieber als aus Edelstahl 🙂
    Schick ist die Futterbar wirklich, wenn ich nicht zwei Fressmonster hätte, hätte ich sicher auch eine 🙂

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  2. Oh wie schön die sind!!! Wir sind, sowohl für den Garten als auch schon vor Jahren für die Wohnung, aus den bei Anke genannten Gründen umgestiegen. Schön, dass mittlerweile viele Hundeleute um die Nachteile der Edelstahlnäpfe wissen…und sind wir mal ehrlich: So Keramiknäpfe sehen einfach auch viel schöner aus. Da isst das Auge (zumindest das des Besitzers) mit ;-).
    GLG Danni & die Setterjungs

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  3. Hallo Jasmin, superspannendes Thema! Als ich bei Pixie auf Keramik-Näpfe umgestellt habe, hat sie 200% lieber gefressen. Vorher war sie extrem mäkelig und dies war wohl wirklich auf die Metallnäpfe zurück zu führen. Jetzt ist mir das total klar, aber wenn man es nicht weiß. 😉 Unsere Hunde sind schon echt schlau – gerade wenn man bedenkt, dass Schadstoffe im Metallnapf sein können und sicher schmeckt das Futter und Wasser aus diesen auch anders. Eure Näpfe sind auch echt schön! Liebe Grüße Rebecca

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  4. Bei mir war es so ähnlich. Angefangen hat alles damit, dass wir im Januar gesundheitsbedingt aufs Barfen umgestellt haben und ich mich sehr viel mit dem Thema Allergien bei Hunden beschäftigt habe.
    Zudem hatte sich gerade Miko’s Wechselnase bemerkbar gemacht. Das tiefe Schwarz wich auf einmal einem schimmernden Braun.
    Man soll ja nicht immer alles glauben, was man so im Internet liest, aber in vielen Foren wurden doch tatsächlich Plastiknäpfe mit dem Pigmentverlust (und auch mit Allergien) in Verbindung gebracht.
    Wir hatten damals noch so einen Duonapf – innen Edelstahl, außen Kunststoff (Melamin).

    Die Recherche über Futternäpfe ging also los und es war genau dieser Artikel, den du auch gelesen hast, der mich endgültig dazu bewog, auf Porzellan umzusteigen.

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  5. Huhu,

    wow, das ist ein sehr schöner Napf! Sieht sehr edel aus^^

    Ich habe auch die Erfahrung gemacht, dass meine Hunde nicht gerne aus Edelstahl oder Plastik fressen. Plastiknäpfe mag ich eh nicht gerne. Bei Edelstahl kommt noch dieses nervige Klappern dazu, das beim Fressen oftmals entsteht. Wir sind daher auch auf Keramiknäpfe umgestiegen (leider aber nicht so schöne wie deine, sondern ganz stinknormale :D) Daraus fressen sie definitiv viel lieber.

    Ab und zu kriegt mein kleiner 10 Monate alter Hundi sein Fressen aber auch auf einem Holzbrettchen (so ein normales Rundes wie wir Menschen es auch benutzen). Denn er ist ein sehr schwieriger Fresser und damit geht es aber immer dass er seine Tagesration bekommt.

    Ich wünsche euch noch eine schöne Restwoche auf dass das Wochenende schnell kommt 🙂

    Liebe Grüße Elena

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  6. Liebe Jasmin,

    vielen Dank für deinen interessanten Beitrag. Mich hat es gerade total erstaunt, dass ich mir darum keine Gedanken gemacht habe. Ich nutze auch die Edelstahlnäpfe. Da ich drei Hunde barfe, war das die praktische Lösung. Mit 6 Edelstahlnäpfen muss ich nur einmal am Tag abwaschen.
    Aber als Heilpraktikerin und Verfechterin der natürlichen Ernährung hätte mir das klar sein sollen!
    In diesem Sinne: Vielen Dank für das Aufmerksam machen.
    Eure schicken Näpfe wandern definitiv auf die Wunschliste.
    Liebe Grüße
    Stephie und die Fellnasen

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    1. Hallo liebe Stephie, ja komisch, dass man sich um so vieles Gedanken macht und dann offensichtliches nicht erkennt! 😄 wäre ich nicht zufällig im Internet über das Thema gestolpert, hätten wir wohl immer noch Edelstahlnäpfe.

      Lg

      Jasmin

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      1. Ja, und um das Ganze auf die Spitze zu treiben: Beim Einzug von Luna habe ich die Hunde mit beruhigenden Bachblüten versorgt, unter anderem auch im Trinkwasser. Die darf man auf keinen Fall mit einem Metalllöffel verrühren. Aber dann schön in bewußten Edelstahl-Trinknapf gekippt. 😁

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  7. Wir sind auch zur Zeit auf der Suche nach neuen Näpfen. Auch wir haben momentan Edelstahl-Näpfe. Die haben uns eine Weile gut gedient, aber so langsam wird der Gummi unten dran spröde – Wohl durch das viele spülen. Ohne Gummiringe zu rutschig, also die Frage: Neue Näpfe? Oder die alten wieder? Dazu sei noch gesagt dass Mo sein TroFu aus den Metallnäpfen gar nicht frisst, daneben oder auf dem Boden allerdings schon. Nassfutter kein Problem, und auch trinken tut er fleißig.
    Solche Meshidai-Futterbars mit Keramiknäpfen wie du sie hier hast finde ich aaabsolut klasse. Sehen extrem hübsch aus und sind bestimmt auch nicht zu schwer zu reinigen, oder? Allerdings sind die relativ teuer. Klar, eine einmalige Investition und im Grunde genommen wärs mir das schon wert, aber wenn du sagst dass es Hunde gibt, die daraus gar nicht oder ungern fressen.. Was Näpfe angeht ist Mo ja schon ein bisschen eigen, das wäre eventuell rausgeschmissenes Geld. Auch wüsste ich gerne ob er darin das Trockenfutter frisst, oder obs einfach generell an Näpfen liegt.

    Hast du einen Tipp für mich, wie ich testen kann ob Mo aus Keramiknäpfen essen würde, ohne direkt diese hier zu kaufen? Gibt es etwas vergleichbares? Teller finde ich schwierig, da meine Mutter Hundegeschirr und Menschengeschirr klar trennt…

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    1. Die Näpfe kann man in den Geschirrspüler tun, das finde ich super praktisch!
      Ob dein Mo daraus lieber frisst kannst du eigentlich gut mit einem ganz normalen Teller testen. Das ist am Ende gar nicht wirklich was anderes als diese Näpfe. Wenn du handwerklich begabt bist, kannst du so eine Futterbar bestimmt auch mit zwei Schüsseln selber bauen :).

      Lg

      Jasmin

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