Instagram · Snapchat · Social Media

24 Stunden offline – und das hat Konsequenzen!

Ich weiß gar nicht genau, wo ich anfangen soll. Momenten kreisen unheimlich viele Gedanken in meinem Kopf und mein Magen rotiert von links nach rechts. Deshalb versuche ich jetzt mein Wirr Warr ein wenig zu ordnen und meine Gedanken nieder zu schreiben. Ich weiß nämlich jetzt schon, dass das was am Ende bei diesem Blogbeitrag rauskommt wird mich selbst und vor allem euch überraschen.

Seit 2,5 Jahren poste ich bereits täglich 1-2 Fotos am Tag auf Instagram. Mir macht es wirklich unheimlich viel Spaß dort meine Fotos zu teilen und über mein Leben mit Bailey zu plaudern. Würde mir das nicht so viel Freude bereiten, dann hätte ich das auch gar nicht so lange durchhalten können. Wenn man keinen Spaß an etwas hat, hört man irgendwann wieder damit auf. Ich habe mir von Anfang an immer unheimlich viel Mühe gegeben auf alle Kommentare und Nachrichten zu Antworten. Wenn mir jemand eine Frage stellt, weckt das automatisch in mir das Bedürfnis darauf zu reagieren und das mache ich auch wirklich gern. So bin ich einfach vom Charakter. Genauso wie ich mir schnell Dinge zu Herzen nehme, gehört es auch zu meinem Wesen es möglichst allen Recht machen zu wollen und da kann ich auch nur sehr schwer aus meiner Haut. Wenn mir jemand schreibt ist es für mich also ein inneres Bedürfnis darauf zu antworten.
Vor 1,5 Jahren kam zu Instagram noch Snapchat hinzu und auch dort zeige ich seitdem jeden Tag Teile meines Lebens.

 

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Mit der Zeit wuchsen natürlich auch die Zuschauer Zahlen und somit erreichen mich auch jeden Tag immer mehr Kommentare und Nachrichten. Versteht das nicht falsch. Ich freue mich immer sehr, wenn ich Reaktionen zu meinen Fotos oder Videos erhalte. Ich unterhalte mich gern über die verschiedensten Themen und es motiviert mich zu merken, wenn das Interesse groß ist.
Nun habe ich allerdings ein Problem.

Mich selbst.

Ich schaffe es nicht nicht zu antworten. Einfach ignorieren das fällt mir unheimlich schwer. An manchen Tagen verbringe ich mittlerweile bestimmt eine Stunde damit Nachrichten, Kommentare und E-Mails zu lesen und zu beantworten. Dann kommt die Zeit hinzu in der ich Texte für einen Instagrampost schreibe, Fotos die ich extra mache und die Zeit in der ich Videos für Snapchat und die Instagramstory aufnehme. Und schwups ist wieder eine halbe Stunde ins Land gegangen.

Wie oft ist es mir passiert, dass ich auf der Couch liege und einfach entspannen möchte, doch jedes Mal begehe ich den „Fehler“ und nehme das Handy in die Hand. Wenn ich das nächste mal auf die Uhr gucke ist es eine Stunde später. Und nicht selten kommt dann folgende Situation:

Nachdem ich bereits über eine Stunde vermeintlich sinnlos mit dem Handy verbracht habe fällt mir ein, dass ich Baileys Essen noch vorbereiten muss. Ach und wenn ich gerade schon dabei bin, dann könnt ich das ja eigentlich mal wieder auf Snapchat zeigen! Ich weiß ja, dass einige Zuschauer sich dafür sehr interessieren. Ich bereite also Baileys Essen vor – dabei das Handy in der Hand – erzähle ich in kurzen Videos, was dort im Napf ist und warum. Aus einer ganz schnellen Akitivität wird also plötzlich etwas, das 5 Minuten dauert. Und so geht es mir mit sehr vielen Momenten des Tages. Ich sage aber schon einmal gleich dazu: Ich würde nichts davon tun, wenn es mir keinen Spaß machen würde. Aber ich muss auch ehrlich sagen: manchmal ist es schon eine Art Zwang geworden. In meinem Kopf spricht ganz oft ein kleines Männchen (oder vielleicht ist es auch eine Frau ;)) die mir sagt: das musst du zeigen. Oh und das ist doch auch interessant!

 

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Und dann kam vor einigen Monaten noch die Instagramstory hinzu. Anfangs habe ich die Funktion einfach ignoriert. Ich habe mein Snapchat einfach zu sehr geliebt und fand es einfach nur frech von Instagram diese Funktion so dreist zu kopieren. Seit einigen Wochen kann ich die Instagramstory aber nicht mehr ignorieren, weil ich merke wieviel mehr Zuschauer ich dort habe im Vergleich zu Snapchat und es werden laufend mehr, während Snapchat die Zuschauer verliert.

Die Zeitfresser

Wenn ich mal diesen Blog und die Blogbeiträge und meinen relativ kleinen Facebookaccount außen vor lasse, dann bediene ich aktuell täglich aktiv Instagram mit 1-2 Fotos am Tag, lade Videos auf Snapchat (derzeit ca 1.600 Zuschauer am Tag) und einige Videos in der Instagramstory hoch. Dann beantworte ich täglich Nachrichten die mich erreichen und wenn ich alles zusammenzähle erschreckt es mich selbst wie viel Zeit meines Lebens das doch in Anspruch nimmt.

Und wieso erzähle ich das?

Weil ich jetzt in meinem Urlaub gemerkt habe, dass es zu viel wird. An meinem 4. Urlaubstag habe ich realisiert, dass ich es bisher keinen Tag geschafft hatte so richtig zu entspannen und jeder Tag einfach dahin geglitten ist, sodass ich mich manchmal gefragt habe: wo ist die letzte Stunde geblieben?
Nachdem ich mich einen Tag deswegen ziemlich schlecht gefühlt habe, habe ich eine Konsequenz daraus gezogen und mich selber zu einer 24h Stunden Handypause gezwungen. Das mag für den einen oder anderen komisch klingen, aber es ist weit aus länger als 2 Jahre her, dass ich das Handy mal so lange nicht in der Hand hatte. Also wirklich so gar nicht in der Hand! Und ich wette so geht es sehr vielen von uns in der heutigen „man-muss-immer-erreichbar-sein-Zeit“.
Ich habe das Handy bei uns ins Arbeitszimmer gelegt, bewusst außerhalb meiner Reichweite, weil ich meiner Disziplin nicht so ganz getraut habe. Aber ich kann euch stolz sagen: Ich habe mein Handy länger als einen Tag nicht angerührt!

Am Anfang hatte ich häufiger Momente in denen ich dachte: ach das könntest du auf Snapchat mal zeigen oder mach da mal ein Foto von.

Aber ich war erstaunt, wie schnell ich dann doch angefangen habe nicht mehr daran zu denken. Ich habe mich plötzlich viel mehr auf das hier und jetzt konzentriert, ohne in meinem Kopf immer in den Social Media Kanälen herumzuschwirren. Ich habe das erste Mal in unserem Urlaub so richtig abschalten können und das tat wirklich gut.

Erst kurz vor Ende der 24h Stunden kehrten meine Gedanken an Social Media wieder zurück. Eigentlich hatte ich gedacht ich würde mich freuen das Handy wieder in die Hand nehmen zu können, doch irgendwie stellte sich dieses Gefühl nicht ein. Es war eher ein beklemmendes Gefühl, dass mir sagte: so wie es jetzt war geht es nicht weiter.

Ich habe versucht herauszufinden was genau dieses Gefühl verursacht hat.

 

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Und klar ist:

So geht es wirklich nicht weiter!

Ich bin gern auf Instagram und auf Snapchat unterwegs, aber mittlerweile nimmt beides einfach zu viel Zeit in meinem Leben ein. Ich lebe ja schließlich nicht nur dafür euch an meinem Leben Teil haben zu lassen, sondern dieses Leben will ja auch gelebt werden und erst dann habe ich auch etwas zu berichten ;). Außerdem habe ich durch die Handypause gemerkt wie schön es ist mehrere Stunden wieder bewusst wahrzunehmen, ohne sich zu überlegen, ob man das jetzt auf einem Social Media Kanal teilen sollte.

Mir ist das Ganze ehrlich gesagt ohne, dass ich es gemerkt habe Tag für Tag mehr und mehr über den Kopf gestiegen und ich selber ziehe jetzt die Reißleine.
Ich höre mit Snapchat auf.
Ich konzentriere mich zukünftig jetzt voll und ganz darauf, mit dem damals alles anfing. Und zwar mit Instagram. Ich mache dort alles weiter wie bisher und dank der Instagramstory (die ja ehrlich gesagt immer mehr wie Snapchat wird) kann ich euch auch weiter an unserem Leben Teil haben lassen, aber vielleicht nicht mehr ganz so ausführlich. Das weiß ich noch nicht und ich glaube, dass muss sich auch erst einmal entwickeln.

Ich werde zukünftig auf jeden Fall bewusster das Handy auch mal weglegen und dann werden Nachrichten und Kommentare vielleicht auch erst ein paar Stunden später beantwortet. Aber ich bin mir sicher dafür werden die meisten Verständnis haben.

 

Und wieso nun dieser Blogbeitrag?

1. habe ich das Gefühl es all meinen lieben Snapchatfollowern schuldig zu sein Ihnen zu erklären, warum ich so plötzlich aufhöre. Vor allem nachdem ich erst vor wenigen Wochen das Thema angesprochen hatte, ob es Sinn macht von Snapchat in die Instagramstory zu wechseln und ich mich bewusst dagegen entschieden hatte.

2. macht doch auch mal diesen Selbsttest und legt das Handy für 24 Stunden weg. Also so richtig weg oder macht es ganz aus. Wie werdet ihr euch fühlen? Ist es eine Erleichterung?

Ich musste ja feststellen, dass es für mich sehr erleichternd war und mir erst da bewusst geworden ist welchen Druck ich mir selber aufbaue, was natürlich unweigerlich zu Stress führt.

Und neben einem Vollzeitjob, Hund, Haushalt, Partner und Freunde war es für mich schon seit einer ganzen Weile zu viel.
Manchmal muss man einfach Dinge in seinem Leben hinterfragen und sich überlegen:

Tut mir das gut?

Und wenn man sich sicher ist, dass einem etwas nicht gut tut oder es einem keinen Spaß macht, dann sollte man es aus seinem Leben streichen.

 

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26 Kommentare zu „24 Stunden offline – und das hat Konsequenzen!

  1. Verstehe ich 👍🏻 Hat bei mir auch ca. 2Jahre gedauert und ich hab bei weitem nicht so viel wie Du gemacht! Auch ich habe einen oder zwei Tage in der Woche an denen ich mein Handy nicht in die Hand nehme👍🏻 Freue mich trotzdem das Du auf Instagram erhalten bleibst!

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  2. Hallo erst mal😘ich kann dich voll und ganz verstehn denn ich war mit meiner klasse 5 Tage Schwimmen und die handys wurden abgesammelt und als ich mein handy wieder in die hände bekommen habe war: warum ist dieses kleine dumme teil bloß so wichtig und hatte ehrlich gesagt auch keine lust mehr youtubeviedeos zu schauen oder sonstiges !mir tat es richtig gut und man kann ohne dem ding auch leben wenn nicht sogar besser!(na klar ist es nützlich wenn man hilfe holen muss….gar keine frage aber die ,,unnötigen dinge“ am handy nehmen einem nur wertvolle zeit🙄ich hoffe dass das auch verständlich ist😘

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  3. Toll Dein Beitrag auf dem Blog. Ich verfolge super gerne Deine Beiträge auf Instagram und Deinem Blog, da wir mit unserer Sheltie Hündin Queenie (4,5 Monate) gerne die Erfahrungen anderer Sheltie-Besitzer aufnehmen. Ich habe mich aber auch immer gefragt, wie Du das alles schaffst. Ich persönlich habe mir z.B. vorgenommen Instagram nur als eine Art Fotodokumentation zu sehen, die ich immer durchblättern kann und Queenies Entwicklung auf einem Blick sehe. Natürlich bin ich auch happy, wenn ich ein paar „likes“ bekomme. Ich freue mich über jedes Bild von Bailey, aber mache Dir bloß kein Stress mit den Kommentaren…die tollen Bilder sprechen doch eigentlich für sich…Liebe Grüße Anke mit „sheltie_queenie“

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    1. Vielen Dank für deinen ausführlichen Kommentar. So wie bei dir fing es damals auch bei mir an. Mein Ziel war es auch nie so viele Menschen zu erreichen, obwohl das wirklich toll ist, keine Frage :).

      Lg
      Jasmin

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  4. Wahre Worte die du da schreibst und ich finde es wirklich gut, dass du dir selber eine Grenze ziehst und zu dieser auch stehst…dass schafft nicht jeder.
    Mach auf alle Fälle so weiter, wie es dir am besten gefällt und du mit gutem Gewissen, deine Sache machst, denn eins ist sicher – die Qualität von deiner Seite und allem weiteren, wird darunter nicht leiden und es wird immer spannend bleiben bei euch :*

    LG Lio und Cora

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  5. Super, dass Du so offen von Deinem Selbstexperiment berichtest und vor allem den Mut hast, Konsequenzen daraus zu ziehen! Wir stehen der Digitalisierung nämlich nicht völlig machtlos gegenüber – vieles ist eine bewusste Entscheidung. Wir haben es selbst in der Hand – z.B. ob wir unser Smartphone benutzen oder ob es uns benutzt. Wenn Du mehr über das Thema Digital Detox erfahren möchtest, schau gern auf meinem Blog vorbei. Viele Grüße, Karo

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  6. Hallo 🙂

    Ich kann so gut nachvollziehen, wie es dir geht! Dieser selbstauferlegte (oftmals unnötige) Druck, den man aufgebaut hat, bringt irgendwann das Fass zum Überlaufen. Ich poste zwar keine Videos und bin auch nicht auf Instagram so aktiv, aber auch ich kenne das mit dem kleinen Männchen, das ständig in meinem Kopf hämmert und mich daran erinnert, ich solle doch unbedingt mal wieder was bei Twitter, Facebook, Instagram, Pinterest posten. Irgendwann wurde es mir auch zu viel und ich habe – ohne Digital-Detox-Versuch – die Anzahl meiner Social-Media-Kanäle reduziert und in einem Artikel festgehalten:

    http://www.frauchefin.de/2017/02/01/social-media-accounts-loeschen/

    Und ja, es hat unglaublich gut getan!
    Liebe Grüße
    Isabelle von Frau Chefin

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    1. Hallo liebe Isabelle,

      mich ziehen Social Media Accounts auch immer irgendwie magisch an und es fällt mir schwer mich gegen neue Accounts zu wehren. Aber bei Twitter und Pinterest bin ich (zum Glück) gar nicht erst :).

      Deinen Artikel schaue ich mir mal an.

      Lg

      Jasmin

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  7. Hey! Völlig verständlich ! Wenn ich überlege wie es mir als „Konsument“ schon geht …man wird völlig überfrachtet von Storys Fotos usw. Und natürlich will man aber auch nichts „verpassen“. Man darf eigentlich nicht drüber nachdenken wie viel Zeit man mit dem Handy verschwendet 😦 und grad im Urlaub Bilder macht / Videos dreht aber nie wirklich im Moment ist weil man ja alles festhalten muss…. Das ist wirklich erschreckend eigentlich !! Ich glaube wenn du weniger postest dann schadet es deinem Blog/Profil nicht ganz im Gegenteil.

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  8. Erstmal wünsche ich viel Erfolg mit der neuen Lebensweise. Ich denke, dass es das richtige ist!

    Vor allem der letzte Absatz des Beitrages hat mich motiviert einen Kommentar zu verfassen, denn er ist am wichtigsten. Die Prämisse sollten alle einhalten. Gefällt einem etwas nicht oder macht es keinen Spaß, sollte es wirklich aus dem Leben gestrichen werden, denn anders kommt man selbst nicht voran und findet keinen Weg für seine eigene Entwicklung.
    Ich spreche nicht davon, mal einen schlechten Tag oder eine schlechte Woche auf Arbeit zu haben, sondern von den Dingen, die uns nicht das Gefühl geben, es richtig zu machen.

    Hut ab vor deiner Entscheidung, denn so etwas ist nicht wirklich einfach aber definitiv sinnvoll.

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    1. Vielen Dank für deinen Kommentar und dass du dir die Zeit genommen hast. Ich versuche mir den letzten immer mal wieder zu Herzen zu nehmen und mich regelmäßig von Dingen zu trennen die mich ausbremsen oder mir nicht gut tun.

      Lg
      Jasmin

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  9. 24 Stunden wirken wie eine so kurze Zeit und doch kann während dieser Stunden so viel passieren! Ich finde gut, dass du nicht alles hinter dir lässt, ich glaube da ist das Risiko „rückfällig“ zu werden und sich schlecht zu fühlen relativ groß. Aber eine Plattform zu streichen, wir wahrscheinlich schon einiges an Entspannung bringen! Mich hat dein Beitrag auf jeden Fall zum Denken angeregt. Mal sehen, was daraus wird.

    Liebe Grüße
    Anni

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  10. Ich verstehe, wie du dich fühlst. Eine Zeit lang habe ich auch jeden Tag meine Social Media Kanäle bedient. Aber es ist auch einfach stressig. Und daher poste ich nur noch ab und an, und auch mein Blog hängt etwas hinterher. Aber dadurch kann ich die Zeit mit meinem Mann und meinen beiden Hunden mehr genießen. Und schließlich muss ich auch richtig arbeiten gehen und den Haushalt schmeißen. Es ist nicht einfach, die richtige Balance zwischen dem ganzen „Bloggerdings“ und dem Alltag zu finden. Und ich selbst bin auch immer noch auf der Suche …

    Liebste Grüße
    Dani mit Inuki und Skadi

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    1. Du hast so recht liebe Dani! Und momentan habe ich einfach auch noch viel andere Dinge um die Ohren, dass mir gern mal vorne und hinten die Zeit für Social Media fehlt.
      Und das das reale Leben bleibt am wichtigsten :).

      Lg
      Jasmin

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  11. Sehr verständlich und nachvollziehbar! Auch ich kenne das, man will entspannen – zack, klebt man wieder am Handy, kommtiert usw.
    Teilweise brauche ich mehrere Tage am Stück ohne Internet um wieder runterzukommen, und das tut so gut! Auch merkt man, wie viel Zeit man auf einmal hätte 😀
    Liebe Grüße
    Christine mit den Shibas

    Gefällt 1 Person

  12. Ach Jasmin, ich finde das toll! Ich finde es toll, dass du so ehrlich bist und das auch deinen Follwern so detailliert schilderst – und ich finde es toll, dass du für dich diesen Entschluss gefasst hast. Ganz ehrlich, ich bin bei Weitem nie so aktiv gewesen wie du es bist oder warst, doch selbst mir wurde das alles schnell zu viel. Die letzten Wochen habe ich im Stillen nicht anders verbracht, wie du in deiner Handypause. Es ist unvergleichlich, wie viele wunderbare Momente des Leben bereithält, wenn man sie nur bewusst wahrnehmen kann. Die virtuelle Welt und Social Media verblenden uns ganz schön und schaffen Zwänge, in die wir einfach hineingeraten. Ich fühle also sehr mit dir und deinen getroffenen Aussagen mit, bin da ganz bei dir und kann sowas nur bekräftigen.
    Auf unserem Blog gibt es ja nun auch schon seit längerem keine dutzend Artikel mehr im Quartal, sondern nur noch bewusst gewählte Themen und Erzählung – ich hoffe, dass auch hier trotzdem noch Content kommt.

    Ganz ganz liebe Grüße,
    Claudi und Jack

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    1. Ach liebe Claudi, vielen Dank für deine Meinung und deine ehrlichen Worte! Ich finde es so schön zu hören, dass es anderen genauso geht oder sie ähnliche Erfahrungen gemacht haben.

      Und danke, dass du dir so viel Mühe für diesen langen Kommentar gegeben hast.

      Lg
      Jasmin

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  13. Das ist auf jeden Fall die richtige Entscheidung👍!

    Aus dem ähnlichen Grund habe ich mich bestusst für eine bestimmte Anzahl an Social Media Plattformen entschieden und eine bewusst weg gelassen (unten mehr).
    Meine Webseite, Instagram, FB und Flickr. Die befülle ich nach Lust und Laune. Eben dann, wann ich Zeit habe😊. Dafür habe ich mir auch eine Art Nutzung überlegt. Wie will ich was nutzen ohne das es ausartet. Das klappt richtig gut und ich lasse nicht viel Zeit für die online Welt draufgehen. Hört sich mies an. Aber es ist die Wahrheit😇. Die Zeit außerhalb ist sooo kostbar❣️.

    Auf Flickr kommen z.B. nur Fotos online, ohne gequatsche. FB und Instagram ist für meine Fotografie. Gelegentlich mit mehr oder weniger Text😝. Ab und an dann noch die Story. Meine Webseite beinhaltet meine Fotografie, sowie meinen Blog. Da schreibe ich rein wann ich Lust, Laune und Ideen habe. Ansonsten Pflege ich halt noch meine Webseite.

    Das habe ich mir, nach einer längeren Pause (ein paar Wochen), so zurechtgelegt. Ich habe mich großteils aus dem Internet zurückgezogen.
    Und das tollste, ich bin zufrieden!
    Jetzt bringe ich, so nach und nach, alles wieder ins Laufen💪.
    Das ist die beste Idee wenn einem alles über den Kopf wächst, die Gedanken sich nur noch darum drehen und man sich zu sehr, von der vermeintlich perfekten online-Welt, beeinflussen lässt.

    Von yt habe ich mich abgewandt.
    Ich hatte früher, ich glaube das war um 2014 rum, einen yt Kanal. Daraus wurde der gleiche üble Zwang, wie du oben beschrieben hast. (Fb, Instagram, Flickr, Webseite und ein paar andere waren jetzt nicht extrem, aber ich merkte trotzdem wie mich das schon beeinflusste und ich diese Obergrenze und Struktur festlegte.) Ich habe dort über artgerechte Kaninchenhaltung informiert. Nach ca. einem Jahr habe ich abgebrochen. Das Gefühl anderen die Videos zu „Schulden“ und sich selbst die Verpflichtung setzen DU MUSST JETZT was online stellen, ist schrecklich😕. Darum habe ich mich von yt „getrennt“. Jetzt schaue ich dort nur noch Videos😊🙈.

    Dein Beitrag hat mich sehr inspiriert, dass hier einmal nieder zu schreiben. Aber auch eventuell meine eigene Erfahrung mal auf meinem Blog zu veröffentlichen😊.

    Solche Beiträge muss es echt viel öfter geben. Zu viele trauen sich nicht aufzuhören oder was zu ändern, weil sie denken sie schulden anderen was. Spaß und Freude sind das wichtigste, wenn man Dinge freiwillig mit anderen teilt. Daraus darf nie eine Verpflichtung oder ein Zwang werden wie ich finde.
    Da helfen solche Beiträge sehr.

    Richtig toller Beitrag☺️.
    Liebe Grüße
    Lisa

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    1. Wow Lisa, vielen Dank für deinen super langen Bericht! Ich finde es toll, dass du dich auch von einem Kanal getrennt hast, weil er dir nicht gut tat. Ich bereue es auch nach wie vor kein Stück und bin sehr glücklich mit der Entscheidung.

      Lg
      Jasmin

      Gefällt mir

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