Produkttest

Die Furbo Hundekamera im Test oder: Wenn Frauchen zum Spion wird

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Hand aufs Herz. Wer von euch hat seinen Hund schon einmal allein gelassen und sich gewünscht ihn beim Allein bleiben heimlich beobachten zu können? Legt der Vierbeiner sich entspannt hin und schläft, während man aus dem Haus ist oder stellt er gar etwas an? Also mich hat da ehrlich gesagt schon häufiger die Neugierde gepackt.

Vor allem als Bailey damals mit ca 6 Monaten regelmäßig unsere Tapeten von der Wand geholt hat, hätte ich zu gern beobachtet, was da eigentlich so vor sich geht. Mit der Furbo Hundekamera wäre das ein Leichtes gewesen – so viel kann ich euch verraten.

 

Furbo Hundekamera im Test

 

Vor knapp zwei Monaten ist das gute Stück nämlich bei uns eingezogen und wir durften die Hundekamera auf Herz und Nieren testen. Ich möchte euch in diesem Beitrag erzählen, was die Kamera alles kann und ob Funktionen wie das „Leckerli werfen“ sinnvoll sind. Auf jeden Fall verspricht die Hundekamera mehr zu sein, als „nur“ eine Kamera. Sie wurde speziell auf die Bedürfnisse von Hundebesitzern entwickelt. Man kann von unterwegs mit seinem Vierbeiner sprechen und bekommt eine Meldung auf sein Handy, wenn der Hund bellt. Ob wir diese Funktionen im Hundealltag aber wirklich brauchen – dazu erzähle ich später mehr.

 

Wie funktioniert die Furbo Hundekamera?

Die Kamera wird mit einem mitgelieferten Kabel ans Stromnetz angeschlossen. Als nächstes braucht man auf jeden Fall ein Smartphone (mittlerweile haben ja die meisten eines 😉 ) und W-Lan. Das Smartphone braucht ihr, um euch die dazugehörige App runterzuladen und ohne W-Lan funktioniert die Furbo nicht. habt ihr Beides? Dann wird die Hundekamera und das Handy nun miteinander gekoppelt. Über die App könnt ihr jetzt beobachten, was die Kamera aufzeichnet. Alle weiteren Funktionen – wie die Lautstärke des Furbos – lassen sich ebenfalls über die App einstellen.

 

 

 

 

Was kann die Furbo Hundekamera alles?

 

Beobachten

Mit einem Weitwinkelobjektiv kann man einen recht großen Bereich zeitgleich sehen. Das Ganze funktioniert übrigens auch im Dunkeln, mit einem Nachtmodus, der wirklich erstaunlich gute Bilder liefert

Bell-Alarm

Diese Funktion kann man ganz individuell aktivieren. Sobald die Furbo eingestellt ist und der Hund bellt, erscheint auf dem Handy eine Meldung, sodass man die Möglichkeit hat nachzusehen, warum der geliebte Vierbeiner bellt.

Leckerli werfen

Mit einem Wisch auf dem Display kann man dem Hund Leckerlis zuwerfen. Dabei ertönt kurz vorher ein Signal, was dazu dienen soll den Hund darauf zu konditionieren „Achtung es kommt eine Belohnung“.

Sprechen

Man hat mit der Furbo tatsächlich die Möglichkeit mit seinem Hund zu sprechen, während man unterwegs ist.

Filmen

Das was die Kamera sieht kann man auch gleichzeitig Filmen. So lässt sich die Kamera auch für Trainingszwecke einsetzen, wenn man sich selbst und seinen Hund filmen möchte.

 

Hund mit Kamera beobachten

 

Unser Fazit

Ich versuche euch jetzt strukturiert von unseren Erfahrungen mit der Hundekamera zu berichten. Damit es etwas übersichtlicher wird, gehe ich einfach die genannten Punkte von eben durch:

Beobachten

Da das Objektiv weitwinkelig ist sieht man wirklich erstaunlich viel vom Raum. Auch die Bildqualität ist echt gut und hat uns deshalb vollends überzeugt. Gerade wenn man das „Allein-Bleiben“ mit seinem Hund übt, stelle ich mir die Kamera hilfreich vor. Man kann genau sehen, wann der Hund sich entspannt hat und in diesem Moment zurückkehren.

Bell-Alarm

Die Funktion finde ich sehr sinnvoll und zeigt, dass die Kamera eindeutig für Hundebesitzer gedacht ist. Damit hebt Sie sich meiner Meinung nach besonders von anderen Kameras, die man auf dem Markt kaufen kann, ab.

Leckerli werfen

Für uns persönlich eher eine Spielerei. Auf dem Display erinnert mich das Ganze an ein Handyspiel, bei dem man seinem virtuellem Tier etwas zu Essen gibt. Außerdem erschreckt Bailey sich, wenn etwas aus der Furbo geflogen kommt. Obwohl sie sehr verfressen ist, konnte sie sich daran noch nicht gewöhnen. Wobei ich ehrlich gesagt auch gestehen muss, da ich die Funktion für uns persönlich unnötig finde, habe ich sie auch nur testweise genutzt. Bailey hatte also noch nicht so viele Möglichkeiten sich daran zu gewöhnen.

Sprechen

Für uns ebenfalls eine Funktion, die wir nicht brauchen. Bailey versteht überhaupt nicht, dass das meine Stimme ist, die da aus dem Gerät kommt. Dazu muss ich sagen, dass die Tonqualität auch nicht mit einem Handy vergleichbar ist. Bailey findet es sogar ehrlich gesagt ziemlich gruselig, wenn dort Geräusche herauskommen und es hat anfangs dazu geführt, dass sie einen großen Bogen um den Furbo gemacht hat. Für uns hat diese Funktion, genauso wie das Leckerliwerfen keinen Nutzen. Ich kann mir aber vorstellen, dass es andere Hundehalter gibt, die mit diesen beiden Funktionen mehr anfangen können. Zum Beispiel, um seinen Hund für braves Verhalten zu belohnen oder auch um seinen Hund von ungewünschtem Verhalten abzuhalten.

Ich glaube wenn ich etwas durch die Kamera gesagt hätte, damals, als Bailey an unsere Tapeten gegangen ist, dann hätte sie es vielleicht vor Schreck gelassen ;).

Filmen

Anfangs funktionierte das bei mir leider nicht. Ich habe die App einmal deinstalliert und noch einmal neu installieren müssen. Immer wenn ich auf das kleine Kamera Symbol geklickt habe passierte genau gar nichts. Das hatte mich schon sehr enttäuscht. Vor allem, wenn man bedenkt, dass die Furbo nicht gerade günstig ist. Aber jetzt funktioniert das Ganze und somit bekommt diese Funktion einen Pluspunkt von mir.

 

Foto 15.07.18, 11 26 53

 

Ob sich die Anschaffung des Furbos also lohnt ist am Ende eine ganz persönliche Sache. Ich denke der eine Hundehalter kann mit den einzelnen Funktionen mehr anfangen als der andere. Auf jeden Fall ist die Hundekamera zu teuer, um sie sich anzuschaffen und dann nur in der Ecke verstauben zu lassen. Wenn man in dieses Gerät investiert, dann sollte man sie wirklich regelmäßig im Einsatz haben.

 

Unsere Erfahrung mit der Furbo

3 Kommentare zu „Die Furbo Hundekamera im Test oder: Wenn Frauchen zum Spion wird

  1. Habt ihr die Kamera regelmäßig im Einsatz? So wie das klingt, kann Bailey doch sehr gut alleine bleiben und ihr bräuchtet die Kamera gar nicht. 🤔 Ich finde es irgendwie schade, dass immer die Leute solche Dinge testen, die mit ihrem Hund doch gar keine Probleme in der Hinsicht haben. Versteh‘ mich nicht falsch, das ist nichts gegen euch, das ist einfach etwas Generelles, was mir häufiger auffällt.

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  2. Hallo, eine Kamera die den Hund beobachtet finde ich ansich ganz interessant, aber im Endeffekt wüsste ich nicht warum ich sowas brauche. Wenn ich arbeiten bin, bin ich arbeiten…wenn der Hund anfängt Zuhause zu bellen kann ich da eh nichts dran ändern. Ich kann ja nicht einfach alles stehen und liegen lassen um Nachhause zu eilen. Ich glaube, mich würde sowas nur sehr stressen. Und wenn ich erfahren will ob er bellt…na dafür hat man ja Nachbarn xD die werden einem das schon sagen.

    Auch glaube ich, dass es für das Training des Alleinsseins und sehr wahrscheinlich auch für das Ruckrüf Training eher schädlich ist, denn der Hund fühlt sich doch sicher veräppelt, wenn meine Stimme aus dem Ding kommt, ich aber definitiv nicht Zuhause bin. Wenn ich weg bin, dann sollen meine Hunde schlafen und nicht vor so einem Gerät sitzen und darauf warten das es sie mit Leckerchen bewirft xD

    Ich weiß nicht, ob das Teil wirklich so gut ist und glaube, dass es den Hund mehr stresst als hilft. Ist schon faszinierend, dass wirklich jeder Hundeblogger dazu jetzt Werbung macht, aber noch keiner drüber nachgedacht hat, was es wirklich für den Hund bedeutet. Du bist jetzt wirklich eine der wenigen die sich ein bisschen negativ geäußert hat.

    Grüße Denise

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